Football

Leipzig Kings verlieren auch Rematch gegen die Raiders Tirol deutlich

Die Tirol Riders (weiß) ließen den Leipzig Kings im Bruno-Plache-Stadion kaum eine Chance.

Die Tirol Riders (weiß) ließen den Leipzig Kings im Bruno-Plache-Stadion kaum eine Chance.

Leipzig. Die Footballer der Leipzig Kings hatten aus ihren Ambitionen kein Geheimnis gemacht, wollten im Rückspiel gegen die Raiders aus Tirol unbedingt gewinnen. Doch die Gäste haben erneut beweisen, warum sie zu den besten Teams der Liga gehören und gewannen mit 56:14 gegen überforderte Leipziger.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Schwerer Stand schon im 1. Viertel

Unter bewölktem Himmel wurde es in Probstheida von Anfang an das erwartet schwere Spiel. Die in weiß spielenden Raiders bremsten die Leipziger Offensive effektiv aus. Die Kings kamen im ersten Viertel zu drei neuen ersten Versuchen, bei den Tirolern waren es da schon drei Touchdowns. Mit der großen Hypothek von 0:19 aus Sicht der Kings ging es ins zweite Viertel. Durch Präzisionspässe in die Nahtstellen der Leipziger Passverteidigung schraubten die Tiroler ihr Punktekonto nach und nach in die Höhe. Raiders-Quarterback Shelton lieferte eine Glanzleistung ab. Seine Receiver Marco Schneider und Yannick Mayr bekamen seine Bälle punktgenau serviert und besorgten die Touchdowns für die Weißen.

Zum Ende der ersten Hälfte zauberte Receiver Anthony Dablé-Wolf den Zuschauern immerhin noch ein Lachen in die Gesichter, indem er das Ei für die ersten Leipziger Punkte fing. Doch als Tirol mit einem Fieldgoal den 8:35 Halbzeitstand herstellte und im dritten Viertel den Vorsprung weiter erhöhte, war spätestens klar, dass Leipzig zum zweiten Mal in dieser Saison den Österreichern deutlich unterliegen würde. Diese ließen, bis auf kleine Schwächen im Kicking Team, keine Wünsche an einen Titelkandidaten übrig.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Leipziger Receiver deuten Leistungsfähigkeit an

Vor dem Spiel durften die Kings zwar als Underdog bezeichnet werden, dass aber die geforderte Leistungssteigerung zum Hinspiel nicht klar zu sehen war, wird teamintern mit Sicherheit besprochen werden. Viel zu viele individuelle Fehler erschwerten den Kings das eigene Spiel. Auch wenn Probleme in der Offensive-Line, Verletzungen von Stammkräften und der Gegner, der zu den absoluten Spitzenteams der ELF gehört, die Niederlage erklären, war der Auftritt an diesem Sonntag nicht Kings-like.

Die hochgelobten Leipziger Receiver deuteten ihre Fähigkeiten und eine verbesserte Abstimmung mit Quarterback Connor Miller immerhin an. Außerdem baute die Defense in Hälfte Zwei mehr Druck auf. Was die in gelb angetretenen Kings mitnehmen, ist die Gewissheit, über ein trotz allem begeisterungsfähiges Publikum auf der Haupttribüne des Bruno-Plache-Stadions zu verfügen. Zwei Wochen Zeit sind es, dann muss die Mannschaft in Hamburg unbedingt ein anderes Gesicht zeigen.

Von Julius Schilling

Mehr aus Sport in Sachsen

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen