Spa-Francorchamps

Leipziger Kirchhöfer fährt im 24-Stunden-Rennen auf Rang acht

Volle Konzentration: Marvin Kirchhöfer beim 24-Stunden-Rennen des Spa-Francorchamps.

Volle Konzentration: Marvin Kirchhöfer beim 24-Stunden-Rennen des Spa-Francorchamps.

Spa. Die Auftritte von Leipzigs Motorsport-Ass Marvin Kirchhöfer sind gefühlt in diesem Jahr etwas rarer geworden. Doch nicht er selbst, sondern sein neuer Arbeitgeber McLaren entscheidet jetzt über die Renneinsätze des Leipzigers. Wenn der 28-Jährige allerdings für die Briten ins Fahrzeug steigt, ist er vorn mit dabei. Eindrucksvoller Beweis: Beim diesjährigen 24-Stunden-Klassiker von Spa-Francorchamps belegte er am vergangenen Wochenende Platz acht. Die Ausgangsposition war allerdings alles andere als berauschend. Von Platz 26 aus gingen er und seine Teamkollegen Oliver Wilkonson und Rob Bell ins Rennen. Ursache des Ganzen: Nachdem Kirchhöfer den McLaren im ersten Qualifying auf Rang drei stellte, landeten die beiden Briten bei ihren Quali-Auftritten nur im hinteren Teil des Feldes.

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„Nach dem Start haben wir uns aber von Anfang an kontinuierlich nach vorn gearbeitet. Es lief wirklich alles richtig rund bei uns. Wir waren zwar vom Speed her nicht die Schnellsten, haben uns aber auch keine Fehler geleistet“, erzählt Kirchhöfer nach dem kräftezehrenden Rennen. Zwischenzeitlich lag das Fahrzeug mit der Nummer 38 auf der sieben Kilometer langen Formel 1-Rennstrecke sogar auf Podiumskurs. Nur 39 der 66 gestarteten Fahrzeuge erreichten bei der 74. Auflage das Ziel. Damit machte die wohl härteste GT3-Rennstrecke der Welt ihrem Namen wieder alle Ehre.

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Für Marvin Kirchhöfer war es allerdings nicht der erste Kontakt mit dem auch als Ardennen-Achterbahn bekannten Rundkurs. Schon bei seinem GT-Debüt 2017 landete er auf Platz eins. Damals allerdings noch in der nicht so prestigeträchtigen Professional-Amateur-Wertung. „Im Vergleich zu meinem Debütjahr war das noch einmal deutlich anspruchsvoller. In der Professional-Wertung ist der Leistungsdruck deutlich größer“, so der Messestädter. Genau 536 Runden absolvierten Marvin Kirchhöfer und seine Teamkollegen in 24 Stunden. Der Löwenanteil ging auf das Konto des Leipzigers.

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„Ich habe seit gestern noch kein Auge zugemacht und bin jetzt völlig platt“, berichtet er nach dem Zieleinlauf. Er führte den McLaren aber nicht nur über die Ziellinie, sondern stand 24 Stunden zuvor auch in der Startaufstellung. Nur acht Fahrzeuge waren am Sonntag noch in einer gemeinsamen Runde unterwegs. Der 720 PS starke Dienstwagen von Kirchhöfer gehörte dazu. Der Rückstand zum Sieger betrug nach 3754 Kilometern nur 2:13 Minuten.

Von Jörg Schreiber

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