Kanuslalom

Leipziger Slalom-Talent überwältigt: „Ich kann nur noch weinen vor Freude“

Trainerin Mandy Benzien mit ihrem Schützling Lucie Krech.

Trainerin Mandy Benzien mit ihrem Schützling Lucie Krech.

Ivrea/Leipzig. Vier Kanutinnen und Kanuten des Leipziger KC kommen medaillengeschmückt von der Junioren- und U23-WM der Slalomtalente aus Italien zurück – Lucie Krech holte sogar eine Einzelplakette.

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Die Streckenkommission hatte sich einen harten Brocken ausgedacht. Der Kurs verzieh nicht den kleinsten Fehler. Im unteren Abschnitt, wo die Kräfte nach und nach schwinden, warteten einige tückische Wellen und Walzen auf die Athleten. Und diese mussten genutzt werden, um überhaupt in die Nähe der Tore zu kommen.

Lucie Krech vom Leipziger KC kam im abschließenden Kajak-Finale auf den undankbaren vierten Platz. Doch der konnte ihre Laune nicht nach unten reißen, denn die Sächsin hatte an den Tagen zuvor bereits Medaillenglanz in ihren Augen. Zum Auftakt hatte sie wie ihre LKC-Kolleginnen Kimberley Rappe und Lena Goetze Silber in der C1-Mannschaft errungen.

Tuchscherer fehlen 1,31 Sekunden

Und auch im Einzelfinale mit dem Stechpaddel bejubelte sie eine bronzene Plakette hinter Kontrahentinnen aus der Slowakei und Spanien. „Ich bin ultraglücklich. Da wird ein Traum wahr. Ich kann das noch gar nicht realisieren“, freute sich die Wahl-Leipzigerin mit der Medaille um den Hals. „Dass das noch passiert, hätte ich nicht erwartet. Jetzt kann ich nur noch weinen vor Freude“, sagte der Schützling der ebenso stolzen Trainerin Mandy Benzien.

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Eine Torberührung beziehungsweise 1,31 Sekunden trennten LKC-Mann Lennard Tuchscherer als Vierten vom Podest im U23-Finale der Canadier. „Vierter Platz tut immer weh, bei meiner letzten U23-WM wollte ich eine Medaille. Leider waren wir schon im Teamfinale Vierter, weil die Linie nicht passte. Mit dem Einzel kann ich recht zufrieden sein, da habe ich mich gut verkauft.“ Doch nach den Plätzen zwei (Vorlauf) und drei (Halbfinale) fehlte ein Quäntchen Glück zum Treppchen.

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