Fußball TZ-Bärenpokal

Letzter Vertreter aus der Region Torgau: FSV Beilrode empfängt Rackwitz

Da wollen die im Wettbewerb verbliebenen acht Mannschaften allesamt spielen - im Torgauer Hafenstadion, wo im Mai das alljährliche Finale um den TZ-Bärenpokal ausgespielt wird.

Da wollen die im Wettbewerb verbliebenen acht Mannschaften allesamt spielen - im Torgauer Hafenstadion, wo im Mai das alljährliche Finale um den TZ-Bärenpokal ausgespielt wird.

Beilrode. Das aktuelle Wochenende steht bei den Fußballern des nordsächsischen Fußballverbandes (Nordsachsenliga, Kreisliga, Kreisklasse) ganz im Zeichen des Wettbewerbes um den TZ-Bärenpokal. Acht Mannschaften haben es bis hierher geschafft und duellieren sich ab heute 13 Uhr um die begehrten Halbfinalplätze. Dabei ist das Teilnehmerfeld wohl so gemischt wie noch nie zuvor.

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Die Nordsachsenligisten Beilrode und Rackwitz stehen sich dabei im direkten Duell gegenüber. Dabei genießt der einzig verbliebene Altkreis-Vertreter vom FSV 09 Heimrecht gegen den aktuell Letzten der Tabelle. Somit sind die Rollen zumindest vom reinen Tabellenstand in der Liga klar verteilt, doch unterschätzen wird im Ostelbischen den Gast niemand. Zu groß ist die Möglichkeit mit einer konzentrierten Leistung das Halbfinalticket zu buchen und somit nach dem Aufstieg in diesem Sommer das nächste Highlight in Angriff zu nehmen. An das Ligaspiel erinnert man sich in Beilrode gern – Mitte September siegte der Aufsteiger in Rackwitz mit 2:0 und kann zudem für sich in Anspruch nehmen sich seit dieser Zeit nochmals weiter entwickelt zu haben, sodass der FSV optimistisch in die Partie gehen kann.

Parallel empfängt im Süden der Region die Spielgemeinschaft Naundorf/Wermsdorf II/Luppa im Duell der Kreisligisten die Reserve des FSV Krostitz. Rein vom Liga-Tabellenbild ist auch hier die Ausgangslage recht deutlich – Krostitz thront souverän an der Spitze und hat die Rückkehr in die Nordsachsenliga klar vor Augen, ist demnach auch in dieser Partie der klare Favorit. Doch die Stolpergefahr spielt im Pokal immer mit – zumal es auswärts und erst recht in Wermsdorf auf dem engen und nach dem Wetter der letzten Tage mittlerweile auch rutschigem Geläuf kein Selbstläufer werden wird. Noch klarere Vorzeichen hat das dritte Spiel an diesem Samstag wenn Nordsachsenligist Naundorf zum Kreisklassisten nach Glesien reist.

Doch die zwei Klassen Unterschied trügen ein wenig. Glesien schießt die Kreisklasse West nach Belieben zusammen, steht dort unangefochten auf Platz 1 und hat mutmaßlich gutes Kreisliga-Niveau. Und auch die Glesiener werden auf ihren Heimvorteil schielen um den favorisierten Gast, der eine mehr als vernünftige Saison spielt und aktuell als Fünfter daher kommt, zumindest einmal zu ärgern.

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Am Sonntag geht der bunte Mix der Teams dann weiter wenn die Alten Herren des FSV Krostitz den Kreisklassisten Zschortau II empfangen. Vor allem die Krostitzer „Oldies“ haben im diesjährigen Pokalwettbewerb schon für Furore gesorgt, mit Torgau II und Dommitzsch gleich zwei starke Kreisligisten eliminiert. Damit scheinen sie gegen Kreisklassist Zschortau II nicht einmal in der Außenseiterrolle zu sein, sodass die reelle Chance besteht das Sonntag-Nachmittag gegen 16 Uhr zwei von vier Halbfinalisten dasselbe Vereinsemblem tragen!

Samstag, 13 Uhr: Naundorf/Wermsdorf II/Luppa – Krostitz II Glesien – Naundorf Beilrode – Rackwitz; Sonntag, 13 Uhr: Krostitz AH – Zschortau II

Von Norman Wehner

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