Handball

Letztes Sachsenliga-Punktspiel: HSG-Frauen gegen Marienberg gefordert

Franziska Teuchert von der HSG Neudorf/Döbeln beim Torwurf. Dieses frühere Heimspiel gegen den VfB Bischofswerda ging leider mit 19:23 verloren.

Franziska Teuchert von der HSG Neudorf/Döbeln beim Torwurf. Dieses frühere Heimspiel gegen den VfB Bischofswerda ging leider mit 19:23 verloren.

Döbeln. Es ist das letzte Sachsenliga-Punktspiel der verkürzten Saison, das die Frauen von der HSG Neudorf/Döbeln am Samstag ab 14 Uhr zu absolvieren haben. Beim Tabellenachten ist dann der HSV Marienberg zu Gast. Döbeln hat aktuell 7:11 Punkte auf dem Konto, Marienberg als Fünfter schon 10:8. Der HSV ist also von der Mannschaft von Coach Daniel Reddiger nicht mehr einzuholen.

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Doch beim Blick auf das letzte Drittel der Tabelle geht es dramatisch zu. Denn hinter Neudorf/Döbeln lauert noch der SV Schneeberg (9./6:12 Punkte). Und die Schneeberger bestreiten ihr letztes Saisonspiel erst am Sonntag zuhause gegen den TuS Leipzig-Mockau, der auf Platz vier steht. Gelingt dem Tabellenneunten wenigstens ein Unentschieden und die Reddiger-Sieben verliert am Samstag, dann ist Schneeberg auf jeden Fall an Döbeln vorbeigezogen.

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Denn am Saisonende zählt bei Gleichstand nicht das Torverhältnis – hier sind die HSG-Frauen derzeit besser – sondern der direkte Vergleich. Und den hat Neudorf/Döbeln am 16. Oktober 2021 in Schneeberg mit 19:25 verloren. Übrigens auch den gegen den SC Hoyerswerda, der mit 8:12 Punkten Achter ist und kein Spiel mehr offen hat. Am 26. September des letzten Jahres verlor das Team aus der Muldestadt zuhause gegen den SC mit 25:26. Ein Remis reicht Döbeln am Samstag also nicht, um an Hoyerswerda vorbeizuziehen.

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Weitere Höhepunkte

Aktuell läuft auch noch die Play-Down-Runde der fünf schlechteren Mannschaften der MHV-Oberliga. Hier ist die HSG Rückmarsdorf abstiegsbedroht, hat aber noch zwei Spiele am 15. und 21. Mai zu absolvieren. Außerdem hat der HC Rödertal II seine Oberliga-Mannschaft während der Saison zurückgezogen. Landen beide Teams in der Sachsenliga und wollen die beiden Verbandsligameister West und Ost aufsteigen, müssten eventuell drei Sachsenligisten absteigen, wenn Sachsenmeister BSV Sachsen Zwickau II aufsteigt. Um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen, sollte die HSG Neudorf/Döbeln also am Samstag gewinnen und an Hoyerswerda vorbeigehen.

Auch wenn es für die Muldestädterinnen das letzte Saisonspiel ist, ist die Handballsaison in der Stadtsporthalle noch nicht vorbei. Denn traditionell werden in Döbeln die beiden Sachsenpokal-Endspiele der Männer und Frauen ausgetragen. Die finden am 21. Mai statt. Zunächst treffen die Frauen vom MSV Dresden ab 14 Uhr auf den SC Markranstädt II.

Um 17.30 Uhr steigt das Finale der Männer. Wer dann aufläuft, entscheidet sich am Sonntag. Dann werden die Halbfinals ausgetragen. Die HSG Freiberg II hat ab 16 Uhr Heimrecht gegen den HV Oberlausitz Cunewalde und die Reserve vom NHV Concordia Delitzsch spielt ab 17 Uhr gegen den ZHC Grubenlampe. Zwei Höhepunkte warten also am 21. Mai noch auf die Handballfans der Region.

Von Christian Kluge

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