Handball

Letztes Spiel von Coach Reddiger: HSG Neudorf/Döbeln unterliegt Marienberg

Trainer Daniel Reddiger hat in seinem letzten Spiel eine Niederlage einstecken müssen.

Trainer Daniel Reddiger hat in seinem letzten Spiel eine Niederlage einstecken müssen.

Döbeln. Den Handball-Damen der HSG Neudorf/Döbeln blieb bei ihrer letzten sportlichen Pflichtaufgabe ein positiver Abschluss einer erneut vom Virus geprägten Sachsenliga-Spielzeit versagt. Gegen den HSV Marienberg bezogen die Schützlinge von Coach Daniel Reddiger am Samstagnachmittag in der heimischen Stadtsporthalle eine 24:28-Niederlage.

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Diese kündigte sich bereits frühzeitig an, weil die Gastgeberinnen miserabel ins Spiel fanden und nach einer 1:0-Führung über elf Spielminuten benötigten, um den zweiten Treffer zu markieren. Zu einem Zeitpunkt, an dem dies den Frauen aus dem Erzgebirgskreis bereits sieben Mal gelungen war.

Immerhin vermochten Eisold, Faulhaber & Co den Rückstand bis zur Pausen-Sirene ein wenig zu verkürzen (10:14) und kurz nach Wiederaufnahme der Partie sogar bis auf zwei Treffer (12:14) an die Gäste heranzurücken. Diese ließen sich davon aber nicht beeindrucken und hatten die Partie bereits nach dem ersten Drittel des zweiten Durchganges wieder fest im Griff (19:14), zogen im zweiten bis auf acht Tore davon (28:20) und ließen die HSG-Frauen in den letzten Spielminuten lediglich Ergebnis-Kosmetik betreiben. „In der Form, in der wir uns an diesem Tag präsentiert haben, war das Spiel für uns nicht zu gewinnen, dafür hätte es etwas mehr Durchschlagskraft unsererseits bedurft“, resümierte Daniel Reddiger. Zwar hat die Niederlage für die Abschlusstabelle der Sachsenliga aus Döbelner Sicht keine nennenswerte Relevanz – statt des möglichen siebenten Platzes ist es in der Elfer-Staffel in der Endabrechnung Platz 8 oder – in Abhängigkeit von der Schneeberger Sonntagspartie - Platz 9 geworden.

Ein Sieg wäre aber für Team und Coach deshalb wichtig gewesen, weil letzterer nach der Partie offiziell seinen Rücktritt samt den des gesamten Trainerteams verkündete. „Nach sechs Jahren halte ich es für einen guten Zeitpunkt, der Mannschaft die Möglichkeit eines neue Inputs zu geben“, so Reddiger. Der Rückzug sei bereits zum Ende der vergangenen Saison geplant gewesen, schlussendlich habe aber der – dann leider doch nicht erfüllbare – Wunsch den Ausschlag fürs Weitermachen gegeben, mit seinen Schützlingen noch eine komplette Saison zusammenzuarbeiten. „Bei mir wie auch bei meiner Co-Trainerin Annett Sperling haben die familiären Verpflichtungen zugenommen, weshalb ich mir eine Auszeit nehmen möchte“, so der scheidende Coach. „Und ich werde es sicherlich genießen, endlich wieder einmal zwei freie Wochenendtage zur Verfügung zu haben“, so Reddinger, der von einer „positiven Bilanz“ im Rückblick auf die vergangenen sechs Jahre spricht. „Ich habe das wohl erfolgreichste Damenteam der Vereinsgeschichte geformt und geführt, das in dieser Zeit unter anderem Meister und Pokalsieger geworden ist.“

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Dass er in nicht allzu ferner Zukunft zurück in den Handball-„Zirkus“ zurückkehren wird, will Daniel Reddiger nicht ausschließen. „Ich gehe davon aus, dass es mir irgendwann wieder in den Fingern kribbeln wird.“

HSG: Wagner, Reiche, Eisold (1 Tor), Faulhaber (2), Burkhardt (5), Haußmann, Eichler (2), Ihle, Claassen (1), Pohl (5), Drechsler (3), Schumann (1), Tag (4), Teuchert.

Von Roger Dietze

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