Fußball – Regionalliga Nordost

Leutzscher mit tollem Trainingslager: BSG Chemie schlägt SC Freital 3:1

Coach Miro Jagatic (links) leitet eine Einheit im Trainingslager der BSG Chemie Leipzig im thüringischen Teistungen an.

Coach Miro Jagatic (links) leitet eine Einheit im Trainingslager der BSG Chemie Leipzig im thüringischen Teistungen an.

Teistungen. Eisiger Wind zog durchs Eichsfeld an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, als die Auseinandersetzung der BSG Chemie Leipzig gegen den SC Freital auf Kunstrasen begann. Vorher hatten sich beide Vertretungen das Buffet im gemeinsamen Hotel geteilt, doch nun ging's zur Sache. Der Tabellensechste der Oberliga (Staffel Süd) war stabil aufgestellt und hieltt ordentlich dagegen, doch hatte anfangs auch deutliche Nachteile.

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Die Leutzscher mussten auf den Grippe erkrankten Philipp Harant, den verschnupften Manassé Eshelle sowie Ben Keßler (muskuläres Problem) verzichten. Sie zeigten dennoch sehr viele gelungene Angriffe und einstudierte Automatismen. Janik Mäder (16. Minute allein vor dem gegnerischen Tor), Philipp Wendt (59. Minute nach Vorarbeit von Denis Mast) und Maximilian Jagatic (67. Minute nach Vorarbeit von Timo Mauer) erzielten die Tore für den Regionalligisten. Für Freital traf Paul Szuppa per Nachschuss nach einem Elfmeter (70. min). Jonas Janke hatte zunächst pariert. Trainer Miro Jagatic zollte seinen Männern einigen Respekt: „Nach den Einheiten waren die Jungs ein bisschen fest, aber sie haben das gut gemacht. Das Ergebnis ist erstmal zweitrangig. Das war ein schönes Trainingsspiel gegen einen guten Gegner.“

Mateo Andacic will angreifen

Der Coach muss weiterhin auf Tarik Reinhardt verzichten. Der Abwehrspieler ist seit einem halben Jahr verletzt, nach wie vor im Aufbautraining und absolvierte Einzelschichten mit Fitnesscoach Erik Fischer. Hier standen Aqua-Training im Schwimmbad und spezielle Übungen auf dem Programm. Wann Reinhardt wieder richtig loslegen kann, ist nicht genau abzusehen. „Ab und an gibt es noch Schmerzen, das muss erst weg, ehe es ins scharfe Mannschaftstraining geht“, berichtet Erik Fischer.

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Erfreuliches gibt’s dagegen von Mateo Andacic zu vermelden. Der Kroate – in Frankfurt am Main geboren – überzeugte durch Robustheit und Ballsicherheit. Er hatte sich unmittelbar nach seinem Wechsel ins Leutzscher Holz im vergangenen September verletzt. Zwei gerissene Außenbänder am Knöchel bedeuteten eine mehrwöchige Zwangspause. Er ist jetzt körperlich topfit und freut sich auf die nächste Zeit: „Ich will in der Rückrunde richtig Gas geben.“ Andacic bringt die notwendigen Voraussetzungen mit, kann sowohl Innenverteidiger als auch Sechser spielen. Die Eingewöhnung fiel leicht, die Freundin pendelt regelmäßig zwischen Frankfurt und Leipzig, er schwärmt von seinem neuen Zuhause: „Tolle Stadt, Karli und Innenstadt sind wirklich super!“ Man darf auf den ehemaligen Nachwuchsauswahlspieler (6 Juniorenländerspiele für Kroatien) gespannt sein.

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Auch Kapitän Benjamin Bellot ist rundum zufrieden. „In Teistungen fehlte nichts, tolle Bedingungen ringsum.“ Außerdem waren die Gremienvertreter allesamt an Bord. So ergaben sich vielfältige Möglichkeiten, miteinander zu sprechen, was selbstverständlich auch genutzt wurde. „Das ist schon was anderes als unter der Woche, wenn man auf den letzten Drücker von der Arbeit zum Training kommt. Hier kann man sich ohne jeglichen Druck mal austauschen.“

Auf die anstehenden Nachholespiele und die danach startende Rückrunde freuen sich alle riesig: "Nach unserer super Hinrunde wollen wir die Leistungen bestätigen. Die erste Woche ist gleich ein fantastischer Einstieg für uns und unsere Fans!" Was Benni Bellot meint, ist jener Hammerstart für die BSG Chemie Leipzig mit einer englischen Woche gegen Energie Cottbus, Rot-Weiß Erfurt und Babelsberg am 21., 25. und 29. Januar 2023. Anschließend geht's nach Altglienicke. Es gab schon leichtere Einstiege. Es gab auch schon längere Vorbereitungen. Die Herausforderung steht. Das Team fühlt sich gerüstet.

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