Fußball-Regionalliga

140 Ordner, gesperrte Zuwege, wenige Gäste-Fans: Lok Leipzig ist bereit für das Stadtderby

Lok Leipzig gegen BSG Chemie Leipzig: Das Sicherheitskonzept steht.

Lok Leipzig gegen BSG Chemie Leipzig: Das Sicherheitskonzept steht.

Leipzig. Lediglich drei Wochen nach der Begegnung im Sachsenpokal steht bereits das nächste hochbrisante Stadtderby zwischen dem 1. FC Lokomotive Leipzig und der BSG Chemie an. Das Duell am Sonntag um 16 Uhr ist ein organisatorischer Kraftakt für die Vereine und den begleitenden Sicherheits-Apparat. Besonders die auf Bewährung agierenden Hausherren in Probstheida stehen dabei unter Beobachtung. Ein möglichst reibungsloser Ablauf ist von Nöten, damit in Zukunft unbeschnittene Fan-Spektakel stattfinden können.

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Lok Leipzig gegen BSG Chemie Leipzig: Sicherheitskategorie eins

Ein Spiel der Sicherheitskategorie eins stellt die Beteiligten immer vor große Herausforderungen – so auch dieses Mal. Es musste die Zuführung zum Stadion geregelt, mit Fanvertretern kommuniziert, Ordnerpersonal geplant und für nötige Pufferung im Stadion gesorgt werden. Lok-Geschäftsführer Martin Mieth zeigte sich zuversichtlich und bestens vorbereitet: „Nach den drei üblichen Sicherheitsberatungen kann ich sagen, dass alle Beteiligten sehr gut zusammengearbeitet haben. Wir können mit einem guten Gefühl in das Derby gehen, weil wir alles für einen reibungslosen Ablauf getan haben.“ So werden am Spieltag etwa 140 Ordner – vereinseigene und gewerbliche – im Einsatz sein. Zudem wurden zusätzliche Pufferblöcke und Sperrungen eingerichtet, um eine ausreichende Trennung der Fan-Gruppierungen zu gewährleisten.

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Mit den Maßnahmen hofft man, hinreichende Lehren aus vergangenen Spielen gezogen zu haben, auch wenn die Herausforderungen jedes Mal unterschiedlich sind: „Das letzte Derby im Pokal ist friedlich verlaufen, aber jetzt sind wir in Probstheida, die Zuwege und Kapazitäten sind andere und wir müssen entsprechend andere passende Maßnahmen ergreifen.“

Die Vereinsführung erwartet am Sonntag einen wahren Zuschaueransturm, bis zu 6500 Fans werden wohl den Weg nach Probstheida finden – so viele wie seit Jahren nicht mehr. Tribüne, Dammsitz und Fanblock sind längst ausverkauft, einige wenige Restkarten auf der Gegengerade werden laut Mieth bis Freitag auch vergriffen sein: „Wir vermuten, dass nur noch Tickets für den Familienblock und die Nordostkurve verfügbar sein werden.“ Für die Gäste aus Leutzsch standen – sehr zum Unmut der dortigen Verantwortlichen – lediglich 500 Karten zur Verfügung, das wurde einem blau-gelben Präsidiumsbeschluss zufolge festgelegt. Der auf Bewährung „spielende“ 1. FC Lok will kein Risiko eingehen, zukünftige Prestige-Spiele im Ablauf zu gefährden. Das Gast-Kontingent ging erwartungsgemäß weg wie warme Semmeln.

Alle hoffen auf ein hart umkämpftes, aber faires Spiel

Jetzt müssen die Schlachtenbummler nur noch reibungslos zum Bruno-Plache-Stadion gelangen, etwas Zeit sollte im Vorfeld jeder Schaulustige mitbringen. Mit der Connewitzer Straße wird eine Hauptverkehrsader zum Stadion am Sonntag voll gesperrt sein, die Hauptbelastung wird sich auf der Prager Straße finden lassen. Daher apellierte Mieth im Sinne eines geregelten Weges zum Ort des Geschehens: „Wir hoffen auf die rege Nutzung des ÖPNV, das macht am meisten Sinn.“

Wie schon im Pokalspiel in Leutzsch muss auch der 1. FC Lok angesichts der späten Anstoßzeit damit rechnen, gegen Ende der Partie das Flutlicht anschmeißen zu müssen. In Zeiten absurder Energiepreise ein empfindlicher Schlag ins blau-gelbe Kontor. Martin Mieth kalkuliert aktuell mit um das 12-fache gestiegenen Preisen – wie gut, dass diesmal keine Verlängerung möglich ist.

Die Vorkehrungen sind getroffen, alle Beteiligten hoffen auf ein hart umkämpftes, faires Spiel auf der grünen Wiese und einen ereignisarmen Herbst-Sonntag außerhalb des Stadions.

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