Im Alfred-Kunze-Sportpark

LVZ Mini-WM: SSV Markranstädt kürt sich zum Weltmeister

Der SSV Markranstädt gewinnt als Team Uruguay die LVZ Mini-WM.

Der SSV Markranstädt gewinnt als Team Uruguay die LVZ Mini-WM.

Leipzig. Die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar ist zwar noch fünf Monate entfernt, doch 32 F-Jugendmannschaften aus Leipzig und der Region spielten am Sonntag bei der LVZ Mini-WM 2022 schon ihren Weltmeister aus. Jedes Team bekam dabei ein Land zugelost. Statt im fernen Wüstenstaat ging es im Alfred-Kunze-Sportpark, der Heimstätte der BSG Chemie Leipzig, um Titel und Tore.

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Nach acht kräftezehrenden Partien in der prallen Sonne konnten die Spieler vom SSV Markranstädt als Uruguay den WM-Pokal in den Leutzscher Abendhimmel recken. Sie setzten sich im Finale mit 4:2 gegen die Kickers Markkleeberg (Japan) durch. Dritter wurde der 1. FC Lok Leipzig für Deutschland.

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Tore wie am Fließband

Bei den insgesamt 80 Spielen der Mini-WM kamen die zahlreichen Fans auf den Tribünen und am Spielfeldrand voll auf ihre Kosten. Unbeeindruckt von der Hitze zeigten sich die jungen Kickerinnen (die Mädchen von Roter Stern Leipzig traten als einziges rein weibliches Team an) und Kicker äußerst torhungrig. Dass Ergebnisse wie 5:5, 5:3 oder 7:2 an der Anzeigetafel aufleuchteten – keine Seltenheit. Insgesamt ließen es die 32 Mannschaften während des gesamten Turniers sogar sage und schreibe 507 mal klingeln. Den Titel als bester Torschütze holte sich mit 17 Treffern der neunjährige Nicklas von der SG Taucha 99, die als Kroatien spielte (und den vierten Platz erreichte).

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Schon kurz vor acht Uhr war die Anspannung am Sonntagmorgen im Alfred-Kunze-Sportpark zu spüren. Unzählige Kids wuselten über die vier Spielfelder. Aufgeregt wurde diskutiert: Gegen wen spielen wir? Wie stark sind die Gegner? Und wie groß unsere Chance? Denn das Ziel war klar: Wir wollen Weltmeister werden!

Auf dem Spielfeld ging es dann – nicht nur temperaturtechnisch – richtig heiß her. Nach der Gruppenphase gestalteten sich die Partien zunehmend umkämpfter. Kein Wunder: Jedes Team wusste schließlich, eine Niederlage in der K.o.-Phase bedeutet das Aus. Teilweise fiel die Entscheidung erst im Neunmeterschießen.

Lautstarke Unterstützung von Tribüne und Spielfeldrand

Jedes Tor wurde von den Eltern und Freunden auf der Tribüne und am Spielfeldrand lautstark bejubelt – mit Trommeln, Tröten und Anfeuerungsrufen. Am lautstärksten und kreativsten waren bei ihrem Support nach Meinung der Turnierleitung die Fans von Japan, weshalb diese am Ende für ihre durchgehend starke Unterstützung als Trostpreis den Mini-WM-Fantitel bejubeln konnten.

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Auch Trainer-Legende Frank Engel ließ es sich nicht nehmen, bei der Mini-WM vorbeizuschauen und zeigte sich begeistert: „Ich finde es super, dass durch solche Aktionen das Bedürfnis der Kinder, regelmäßig Sport zu treiben, gefördert wird. Hier gibt es noch keine Stars und es geht nicht primär ums Gewinnen – auch, wenn das natürlich alle möchten.“ Es sei schön zu sehen, dass der Spaß im Vordergrund stehe und die Eltern ihre Kinder friedlich anfeuern würden.

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