Fußball

Meuselwitzer Kicker starten mit Rückenwind gegen Hertha BSC

„Das haben wir lange nicht gehabt.“ ZFC-Trainer Heiko Weber hat beim Spiel gegen Hertha BSC alle Mann an Deck.

„Das haben wir lange nicht gehabt.“ ZFC-Trainer Heiko Weber hat beim Spiel gegen Hertha BSC alle Mann an Deck.

Meuselwitz. Das gab es in dieser Saison noch nicht so oft, dass der ZFC Meuselwitz mit gehörig Rückenwind in ein Punktspiel der Fußball-Regionalliga geht. Nach den Siegen gegen Jena (2:1) und bei Lok Leipzig (1:0) sowie dem erwartungsgemäßen Halbfinaleinzug im Thüringenpokal (6:0 in Greiz) ist die ZFC-Brust im am Sonntag anstehenden Match gegen die zweite Mannschaft von Hertha BSC Berlin zurecht breit. Zu Überschwang besteht indes nach wie vor kein Grund, dafür ist die Abstiegszone zu nah.

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Die Berliner kommen als Tabellenelfter auf die Glaserkuppe, die aktuell vom 14. des Klassements bewohnt wird. Die Meuselwitzer liegen also drei Ränge hinter den Hertha-Youngstern – ungeachtet ihrer jüngsten Beutezüge mit fünf Punkten weniger. Die Jungs von Trainer Heiko Weber sollten den momentanen Schwung (derzeit von vielen Zeitgenossen bedeutungsheischend gern „das Momentum“ genannt) also zu weiteren Großtaten nutzen, um kontinuierlich in Richtung beruhigendes Tabellenmittelfeld zu klettern. Herthas Talente dürften diesem Meuselwitzer Ansinnen freilich nicht wohlwollend gegenüberstehen. Sie sind, wie immer wieder betont wird, fußballerisch prima ausgebildet sowie von jugendlicher Frische und entsprechendem Tatendrang durchdrungen. Mit 21 haben sie anderthalbmal so viele Tore erzielt wie der ZFC. Mit 28:29 spricht hingegen der Gegentor-Vergleich nur knapp für die Berliner, worauf Weber auch hinweist: „Die haben praktisch genauso viele bekommen wie wir.“

In der vorigen Saison unterlag der ZFC der Hertha-Reserve 0:1 (auswärts) und 0:2. Mit jeweils 0:5 gegen Cottbus und Altglienicke sahen die Herthaner im laufenden Spieljahr gegen Topteams nicht besonders gut aus. Auch in Erfurt (1:2) und bei Chemie Leipzig (2:4) gab es für Hertha II nichts zu holen. Das jüngste Punktspiel gewannen die Schützlinge von Coach Ante Covic im Berliner Duell gegen Lichtenberg 47 allerdings klar mit 3:0. Was also tun gegen diesen erfahrungsgemäß unberechenbaren Gegner, Herr Weber? „Wir haben zuletzt Boden gutgemacht, jetzt müssen wir dranbleiben“, sagt der Coach. Was ihm in die Karten spielt: Er hat diesmal alle Mann an Deck. „Das haben wir lange nicht gehabt“, betont er und will gegen die Berliner – na logisch – einen Sieg.

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