Motorsport

MiniGP: Danny Hinkelmann startet als Einspringer in Österreich

Das sächsische Nachwuchstalent Danny Hinkelmann bei der FIM MiniGP in Österreich.

Das sächsische Nachwuchstalent Danny Hinkelmann bei der FIM MiniGP in Österreich.

Königsfeld. Über Jahrzehnte wurde der Motorsport in Deutschland und Österreich vernachlässigt. Initiativen, die den Rennsportnachwuchs unterstützen sind nach wie vor rar gesät. Eltern und junge Talente müssen sich bis heute enorme Hürden stellen, um es im Rennsport irgendwie zu etwas zu bringen. Mit dem Start der FIM MiniGP Austria Series scheint sich das Blatt nun jedoch in Österreich langsam zu wenden, denn seit 2022 erhalten österreichische Motorrad-Nachwuchstalente die Chance, sich für die Road to MotoGP zu qualifizieren.

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Chance auch für deutsche Starter

Aber auch deutsche Starter dürfen sich auf den einheitlichen Minibikes des italienischen Herstellers Ohvale im angrenzenden Nachbarland beweisen. Und so ging es pünktlich zur Halbzeit der Premierensaison für Danny Hinkelmann aus Königsfeld auf zur dritten Runde der MiniGP Austria Series an den Wachauring. „Wir hatten die Möglichkeit, für einen anderen Fahrer einzuspringen. Das haben wir natürlich genutzt, denn für uns war es eine willkommene Gelegenheit uns eine neue höhere Klasse und einen anderen Veranstalter einfach mal anzuschauen. Wir müssen uns langsam Gedanken für die nächste Saison machen, wo für Danny die Reise hingeht“, begründet Mama Katrin die knapp 600 Kilometer lange Fahrt ins österreichische Melk. „Da es doch recht kurzfristig war, hatte Danny keine große Vorbereitungszeit. Er konnte insgesamt zwei Trainings absolvieren, um sich mit dem neuen Bike vertraut zu machen, was aber gut funktionierte. In der MiniGP haben wir viele bekannte Gesichter getroffen. Vom Veranstalter waren wir begeistert. Es gab eine technische Betreuung und einen Instruktor vor Ort, der den Fahrern Tipps gegeben hat“, berichtet Katrin Hinkelmann.

Zufrieden mit Stimmung und Leistung

Auch der fünffache 125-ccm-GP-Sieger Gustl Auinger, welcher seit 2016 für ServusTV als GP-Experte auftritt und seit 2007 als Riding Coach im Red Bull Rookies Cup agiert, war anwesend und kümmerte sich wohlwollend um die Kids. Die Top-2 der FIM MiniGP Austria Series bekommen anschließend die Chance, sich beim großen Finale in Valencia der internationalen Konkurrenz zu stellen. Der Weltfinal-Sieger sichert sich dabei einen Platz in einem der Road to MotoGP-Programme.

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Auch in Deutschland gibt es ab 2022 im ADAC Mini-Bike-Cup die Möglichkeit, als Gesamtsieger der Ohvale GP-0 160-Klasse am MiniGP-Weltfinale teilzunehmen. Familie Hinkelmann konnte nach ihrem Ausflug in die MiniGP zunächst ein positives Fazit ziehen. „Wir haben uns wohlgefühlt, die Trainings verliefen gut und Danny konnte sich immer wieder verbessern. Er ging im ersten Rennen von Platz sechs und im zweiten von Platz sieben ins Rennen und beendete diese auch so. Wir waren zufrieden und freuen uns, an der letzten Veranstaltung am Red Bull Ring nochmal teilnehmen zu können“, so Hinkelmann abschließend.

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