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Regionalliga

Mit 1200 Fans: Chemie Leipzig bereitet sich in Cottbus aufs Pokalfinale vor

Die Fans von Chemie Leipzig haben Bock auf das Auswärtsspiel in Cottbus, obwohl es eigentlich um nichts mehr geht.

Die Fans von Chemie Leipzig haben Bock auf das Auswärtsspiel in Cottbus, obwohl es eigentlich um nichts mehr geht.

Leipzig.Es ist sollte eigentlich einer der Saisonhöhepunkte sein, doch wirkt es im Moment eher wie die Ruhe vor dem Sturm. Chemie Leipzig tritt am Sonntag 13 Uhr beim FC Energie Cottbus an. Tabellarisch ist das Platz vier gegen Platz neun, 71 gegen 56 Punkte, 81 gegen 46 Tore in der Offensive. Es ist aber auch Enttäuschung gegen Euphorie, denn Cottbus wollte aufsteigen, Chemie hatte frühzeitig mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun. Vor allem aber geht es um: nichts.

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Jedenfalls nicht in der Meisterschaft, die nach jenem Spieltag beendet ist und mit 38 Spieltagen so lang wie nie zuvor und wahrscheinlich auch nie wieder danach war. Für den Pokal indes geht es um vieles. Eine Woche vor den Finals gegen Krieschow (Cottbus) und Chemnitz (Chemie) rangeln die Spieler um den Startplatz in der Finalelf, wollen gute Form bestätigen und Selbstvertrauen tanken.

Auch in Cottbus etwas mitnehmen

In Leutzsch freut man sich riesig auf das Spiel beim Ex-Bundesligisten. Mittelfeld-Abräumer Tarik Reinhard: „Tolles Stadion, toller Gegner, erstklassiger Rasen – was will man mehr?“ Und Kollege Alex Bury freut sich darauf, „das Bällchen laufen zu lassen“ – und warum solle man nicht auch aus Cottbus was mitnehmen? 1200 Fans reisen per Sonderzug in die Lausitz, wollen zeigen, mit welchem Support das Team auch in diesem Spiel rechnen kann – und setzen natürlich ein Signal Richtung Pokalfinale. Die 1800 Tickets waren vorgestern innerhalb von einer Stunde ausverkauft, die Schlange der Ticketkäufer wandt sich einmal rund um das Stadion

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Zurück zu Cottbus: Man darf gespannt sein, ob das Trainergespann Miro Jagatic/Christian Sobottka Spieler schonen oder das zuletzt auflaufende Aufgebot spielen lässt. Bekommt der eine oder andere wie Benny Boltze sein Liga-„Abschiedsspiel“ oder setzt Stefan Karau vor dem großen Finale aus? Bekommt die zweite Reihe Spielpraxis, um für Chemnitz gewappnet zu sein?

Es wird wieder Zeit

Fragen über Fragen, die wie immer erst aufgelöst werden, wenn der Spielberichtsbogen gedruckt und die Aufstellungen an die Presse übergeben worden sind. Aber egal, wer aufläuft, eines wollen alle Chemiker: Einen Erfolg in Cottbus und dann ab nach Chemnitz – mit mega-breiter Brust und absolutem Siegwillen. Der letzte war 1994, Ede Geyer war gerade vom FC Sachsen zum FC Energie gewechselt und bekam von seinem einstigen „Co“ Achim Steffens böse Haue. 3:0 siegte der FC Sachsen, zweimal Klee und einmal Nickeleit trafen, ein gewisser Frank Nierlich spielte im defensiven Mittelfeld. Vor zwei Tagen wurde „Niere“ 50.

Also, Zeit wird’s wieder mal. Und zu den Saisonzielen würde es auch perfekt passen, die da lauteten: Klassenerhalt (abgehakt), einstelliger Tabellenplatz (erledigt) und die „Großen“ ärgern. Und in dieser Disziplin war die BSG Chemie zuletzt richtig gut.

Von Jens Fuge

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