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Beachvolleyball

Mit 45 Mannschaften: Gelungenes Freizeitturnier beim VC68 Pegau

Die Teams „Flying Crips“ und „Havanna Heros“ vor dem Endspiel: „Flying Crips“ gewann das Finale in Pegau.

Die Teams „Flying Crips“ und „Havanna Heros“ vor dem Endspiel: „Flying Crips“ gewann das Finale in Pegau.

Pegau. Hitzige Spiele, coole Abendparty, Saharawetter – nach zwei Jahren Pause durch Corona fand am Wochenende das beleibte Freizeitturnier in Pegau wieder statt. Seit dem Beginn 1992 gab es gab bisher nur vier Ausfälle. Trotz der extremen Wetterlage wurden die Spiele beim VC 68 am Wochenende bestens gemeistert. Sonntag folgte noch die offene Stadtmeisterschaft im Quattro-Beach für Nichtaktive.

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45 Teams reisten mit viel Anhang in Pegau an. Alle Gäste waren hungrig. Hungrig aufs Ballspielen im Freien oder schwatzen mit Gleichgesinnten. Hungrig auf das herrliche Bad Pegau mit dem schattigen Zeltplatz. Hungrig auf die berühmte Abendparty.

Der pünktliche Samstagmorgen-Anpfiff zu den ersten Partien auf den vier Hartplatz Feldern brachte zwölf der 35 Mannschaften in Bewegung. Im noch kühlen Sand begannen ebenso die ersten vier Männerteams mit dem baggern beim Quattro-Beach.

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In den Ansetzungen standen bekannte, weniger bekannte und auch ausgefallene Teamnamen. Eutritzsch und Flöha über Pankow und Reudnitz nach Zwickau war noch einfach. Auch die „Schrecksekunde“ ist bekannt. Mit „Ronny“ und „6 auf dem Feld“, weiblichen „DramaLamas“ und „Bizeps Bitches“ sowie „Holzhände“ und „Legehennen“ hatten auch Insider Probleme mit der Herkunft. Der Name „Rotkäppchenvernichtungstruppe“ passte gerade so auf die Urkunde.

Über Vor- und Zwischenrunden in den drei Turnieren über zwei Tage wurden die Finalisten ermittelt. Beim Hartplatz-Wettbewerb der Frauen standen für die 18 Teams 53 Spiele auf dem Plan. Nur die jeweiligen Endspiele waren mit zwei Gewinnsätzen festgelegt. Das Spielsystem bei 17 Männerteams ergab 56 Ansetzungen. Nur das Match um Platz drei und das Endspiel war auf zwei Gewinnsätze angesetzt.

Rund 450 Volleyballer und ihre Anhänger nahmen teil

Im Sand waren insgesamt zehn Teams auf den zwei Feldern am baggern und schwitzen. Der Spielmodus über die zwei Tage ergab 29 Paarungen mit je zwei Sätzen, die bis 21 Punkte gingen. Im Finale spielten die „Flying Crips“ gegen die „Havanna Heros“ auf sehr hohem Niveau und siegten mit 2:1 (21:13, 17:21, 15:13).

Der Sonnabend war hitzig, der Sonntag aber noch heißer. Und mittendrin fliegende oder rollende Volleybälle. Staub und Wasserspritzer, schimpfen und jubeln auf und neben den Spielfeldern. Schweiß-, Kaffee- oder Mutzbratenduft lag in der Luft und es gab Sonne satt. Dank zahlreicher Schattenspender und einem guten Getränkeangebot gab es fast keine Probleme.

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Die Spielstärken der Turnierteams hatten auch 2022 unterschiedliche Qualitäten. Es ging in den Vorrunden vom Freizeit- bis zum Punktspiel-Niveau. Das Gastgeberteam Schrecksekunde schlug sich wacker, hatte allerdings mit spielstärkeren Gegnern Probleme. Dennoch wurde es am Ende Platz vier – und das nach sechs Spielen und organisatorischen Aufgaben beim Turnier. Das war auch die beste Platzierung seit der ersten Teilnahme 2005.

Turnierfazit: Die Gastgeber hatten alles gut organisiert. Und wenn es mal Personallücken bei den Organisatoren gab, wurde durch Gäste ausgeholfen. „Trotz der sehr intensiven Wetterlage gab es wenig Probleme“, erklärte Peter Hoffmann von der Turnierleitung – und dass bei 45 Mannschaften.

Hochgerechnet nahmen in Pegau am Wochenende rund 450 Volleyballer und ihre Anhänger am sportlichen Wettstreit teil. In zwei Turnieren wurden auf Hartplatz und Sandplatz die Kräfte gemessen. Da galt es, nicht nur vier Hartplätze und zwei Sandfelder, sondern die Versorgung organisatorisch im Auge zu behalten. „Trotz der Hitze und dank der Helfer ist alles gut gelungen“, sagte VC68-Chefin Anja Kellert, fügte allerdings an, dass das Lagerfeuer abgesagt werden musste.

www.vc68-pegau.de

Von Mathias Bierende

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