Fußball – Regionalliga Nordost

Mit „Ernsthaftigkeit“ zum Erfolg: 1. FC Lok will bei Lichtenberg punkten

Der 1. FC Lok Leipzig hat einen Lauf: Gegen die Jungs vom SV Lichtenberg wollen Leon Heynke und Co. nun auf keinen Fall stolpern.

Der 1. FC Lok Leipzig hat einen Lauf: Gegen die Jungs vom SV Lichtenberg wollen Leon Heynke und Co. nun auf keinen Fall stolpern.

Leipzig. Zum Start in den November muss der 1. FC Lokomotive Leipzig am Sonntag nach dem letzten Auswärts-Trip in Altglienicke erneut nach Berlin reisen. Mit dem SV Lichtenberg 47 wartet der Tabellen-13. auf die formstarken Leipziger, die in den letzten drei Partien jeweils als Sieger vom Platz gehen konnten.

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Die Leichtigkeit des Seins hat in Probstheida nach der jüngsten Entwicklung mit fünf Siegen aus den vergangenen sechs Spielen Einzug gehalten. Die Truppe von Almedin Civa findet derzeit immer häufiger den Schlüssel, auch schwierige und zähe Spiele am Ende erfolgreich zu gestalten. Ein Faktor für die positive Gesamtsituation der „Loksche“ ist sicherlich der starke Teamgeist, der sich aus einem klaren spielerischen Konzept, mannschaftlicher Geschlossenheit sowie Demut in der Selbsteinschätzung manifestiert.

Teamgeist, Geschlossenheit, Demut

So passt es ins Bild, dass auch vor dem anstehenden Spiel in Lichtenberg mit dem erhobenen Zeigefinger und nicht mit der verbalen Brechstange argumentiert wird. Civa will nichts wissen vom Geschwurbel über angebliche Pflicht- oder zumindest lösbare Aufgaben, geht jedes Spiel mit gebotener Ehrfurcht an: „Na klar wäre es schön, unseren Lauf fortzusetzen, aber ich schaue nicht in die Zukunft. Lichtenberg ist ein schwerer Gegner, ich kann mich nicht daran erinnern, jemals einen Punkt in Lichtenberg geholt zu haben. Jeder Gegner ist schwer, weil die ganze Liga einfach schwer ist.“

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Seine Erinnerung täuscht den Übungsleiter tatsächlich nicht, die drei Partien gegen die Berliner unter Civas Regie gingen allesamt verloren. Nun wäre es an der Zeit, diese schwarze Serie zumindest einer kosmetischen Aufhübschung zu unterziehen. Die Chancen stehen nicht schlecht. Die Mannschaft aus dem Berliner Osten, angeleitet von Trainer Murat Tik, hatte zuletzt einen wahren Spießrutenlauf zu absolvieren, holte in den vergangenen vier Partien – wenn auch gegen die vier Topteams BAK, Chemnitz, BFC Dynamo und Jena – nur einen Punkt und erzielte lediglich zwei Tore.

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Die Erwartungshaltungen könnten also unterschiedlicher nicht sein und Almedin Civa weiß das: „Vielleicht spielt es sich in solchen Partien etwas leichter, weil alle Leute im Kopf erwarten, dass wir gewinnen. Das erwarten auch wir, aber der Gegner ist eben schwer und muss erst einmal bespielt werden. Jedes Training und jedes Spiel in dieser Liga ist wichtig und muss mit Ernsthaftigkeit angegangen werden.“

Ganz im Ernst – mit einem Sieg in Lichtenberg kann und sollte der 1. FC Lok weiterhin immensen Druck auf die Tabellenspitze ausüben, bevor die hohen Herrschaften der Liga Ende November höchstselbst auf dem Spielplan der Loksche stehen und der rauhe Spätherbst Einzug halten könnte.

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