Motorsport

Mit Motorschaden: Florian Lehmann beendet die Saison

Das Rennen auf dem Frohburger Dreieck war für viele Lokalsportler das Highlight in ihrem diesjährigen Rennkalender. Hier ist Florian Lehmann auf der Strecke unterwegs.

Das Rennen auf dem Frohburger Dreieck war für viele Lokalsportler das Highlight in ihrem diesjährigen Rennkalender. Hier ist Florian Lehmann auf der Strecke unterwegs.

Frohburg. Das Rennen auf dem Frohburger Dreieck war für viele Lokalsportler das Highlight in ihrem diesjährigen Rennkalender. So auch für das Team Zinkfieber, das sich im Vorfeld gut auf sein Heimrennen vorbereitet sah. „Manche denken, dass wir als lokale Fahrer vielleicht einen Heimvorteil haben, weil wir die Strecke kennen. Es ist aber etwas ganz anderes, wenn du mit dem Auto über das Dreieck fährst, als dann auf dem abgestecktem Kurs, da man eine ganz andere Linie wählen muss“, erklärte Lehmann – angesprochen auf seine Streckenkenntnisse.

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„So braucht es auch drei bis vier Runden, um sich erst einmal wieder reinzufuchsen. Das Training war aber dennoch für mich völlig in Ordnung und das, obwohl ich einen unfreiwilligen Ausritt ins Grüne hatte.“ Dabei erlitt die Verkleidungshalterung einen Schaden. Lehmann musste kurzfristig auf Ersatzteile eines befreundeten Fahrerkollegen zurückgreifen und bekam seine Suzuki erst kurz vor Start rennfertig.

In der Ausführungsrunde drückte so die neue Halterung auf den Zündkerzenstecker und riss diesen ab. Der Eschefelder kehrte unfreiwillig für eine weitere Reparatur in die Box zurück und durfte das erste Rennen anschließend nur aus der letzten Reihe heraus starten. „Ich konnte im Rennen wieder Positionen aufholen, hatte alles in allem viel Spaß und habe mich auf das zweite Rennen gefreut. Dort ist dann jedoch der Motor in der dritten Runde fest gegangen und das Rad hat hinten blockiert. Ich konnte aber noch rechtzeitig die Kupplung ziehen und ausrollen,“ schilderte Lehmann seinen Ausfall.

Wie geht es nächstes Jahr weiter?

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Der begeisterte Hobbyrennfahrer musste von da an dem weiteren Rennen vom Streckenrand aus zusehen. Das war nicht gerade ein Saisonabschluss, wie er sich ihn vorgestellt hatte. Bis zum nächsten Einsatz verbleibt dem Suzuki-Piloten viel Zeit, denn für das Finale der Moto Trophy auf dem Lausitzring hatte er sich nicht angemeldet. „Wir müssen erstmal schauen, wie groß der eigentliche Schaden am Motor ist. Dafür müssten wir uns wieder mit unserem Motorenbauer verständigen und den Motor wahrscheinlich zur Reparatur einschicken.“

Ärgerlich war der Ausfall für den 39-Jährigen allemal, denn für sein Heimrennen hatte sich Lehmann viel vorgenommen. Auch für seinen Teamkollegen Martin Müller war das Wochenende eher schwierig, zumal die Wetterbedingungen es nicht gerade gut meinten. „Beim Training gab es direkt nach zwei Runden einen Abbruch wegen einer Ölspur und es kam zu einer langen Verzögerung, somit fehlte uns dies direkt auf der Strecke“, berichtete Müller, der das Training hauptsächlich zum weiteren Kennenlernen seiner Yamaha R6 nutzen wollte.

Das zweite Training verlief ebenfalls nicht ganz ideal. Mit Regenreifen auf schnell abtrocknendem Asphalt hatte der Geithainer wenig Chancen, seine Zeiten zu verbessern. Spaß hatte Müller dennoch an der Veranstaltung. Nicht zuletzt wegen der vielen Zuschauer, die trotz der widrigen Bedingungen nach Frohburg gekommen waren.

Wie es 2023 weitergeht, weiß das Duo Zinkfieber noch nicht, da das davon abhängt, inwiefern ihr geliebtes Hobby im kommenden Jahr in Deutschland überhaupt noch möglich ist und bezahlbar bleibt.

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