Elternhilfe für krebskranke Kinder

Mit René Adler und Marco Rose: Markus Wulftange lädt zum Benefizturnier

Ex-BVB-Coach Marco Rose nahm auch schon im Vorjahr teil.

Ex-BVB-Coach Marco Rose nahm auch schon im Vorjahr teil.

Leipzig. Alle Jahre wieder versammelt Markus Wulftange, 55, die Leipziger Fußball-Familie um sich und bittet zum Kicken für den guten Zweck aufs Idyll des SSV Stötteritz in der Oststraße. Der immer schon über den Tellerrand von Toren und Punkten illernde Ex-VfB-Profi ist Sporttherapeut auf der Kinderkrebsstation der Uni-Kinderklinik, hat das Benefizturnier zu Gunsten der Elternhilfe für krebskranke Kinder ins Leben gerufen und ist vor der schon 21. Auflage am Sonntag (10 bis 18 Uhr) freudig erregt. „Der Zusammenhalt ist wunderbar, fünfzehn Firmenteams sind dabei, das All-Star-Team ist prominent besetzt und nahezu wild entschlossen, den Pott zu holen.“ Den Fielmann-Pokal.

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Angeführt werden die wild Entschlossenen vom Leipziger Marco Rose, 45, der mit dem schlechtesten BVB-Kader seit Jahren just Vize-Meister geworden ist und nach Ränke-Spielen der Chefebene seinen Hut nahm bzw. nehmen musste. Ein Mann mit stabilem Rückgrat und rosiger Zukunft, der seit vielen Jahren ebenso großzügiger wie stiller Unterstützer der Elternhilfe ist. „Ich freue mich auf Sonntag, das ist wie ein großes Familien-Treffen“, sagt Rose. „Es ist wichtig und gut, dass wir alle im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen.“ Weil viele Benefiz-Veranstaltungen Corona-bedingt ausfallen mussten, ist die Elternhilfe auf jeden Euro angewiesen.

Tim Sebastian, Guido Schäfer, Ex-RB-Trainer Jesse Marsch und Torsten Kracht kickten im vergangenen Jahr auch mit.

Tim Sebastian, Guido Schäfer, Ex-RB-Trainer Jesse Marsch und Torsten Kracht kickten im vergangenen Jahr auch mit.

Auf einen Stammplatz in Roses Team pocht René Adler. Der Ex-Nationaltorwart ist auch im biblischen Alter von 37 Jahren ein einziger Muskel, macht außerhalb des Grüns als TV-Experte und Unternehmer eine gute Figur. „Wenn die Elternhilfe ruft, bin ich da“, sagt Familien-Vater Adler, der unter anderem diverse handsignierte Devotionalien (Handschuhe et cetera) zum Gelingen des Tages beisteuert und seinen Vorderleuten die Segnungen der ballorientierten Manndeckung nahebringen will. Da wird er insbesondere bei den lizenzierten Trainern Marco Kurth, 43, und Robert Klaus, 37, auf offene Ohren stoßen.

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Gewinner werden die jungen Krebspatienten und ihre Familien sein

Kapitän der All-Stars ist und bleibt Torsten Kracht. Der 55-Jährige gehört zu den treibenden Kräften beim Trommeln und Geld-Sammeln für die Elternhilfe und hat sich auch dieses Mal hochprofessionell aufs Turnier vorbereitet. Kracht: „Ein zehnminütiger Lauf durchs Rosental, irgendwann im Januar. Ich bin fit und spritzig.“ Motto des Ex-Bundesliga-Stars: „An mir kommt entweder der Ball oder der Gegner vorbei. Nie sowohl als auch.“ Komplettiert werden Rose, Adler, Kracht und Co. von Ex-RB-Profi Tim Sebastian, 38 und dem seit Geburt langmähnigen Jürgen Rische, 51, der beim VfB Leipzig und in Kaiserslautern Fan-Herzen erobert hat.

Im Rahmenprogramm werden Groß und Klein bespaßt. Die Freiwillige Feuerwehr ist mit einem Leiterwagen vor Ort, Pyur Leipzig präsentiert eine Aktionslandschaft mit Hüpfburg. Torwandschießen, Kinderschminken und Bastelangebote sowie die sensationell bestückt Tombola und Gastro-Abteilung runden das Ganze ab.

Markus Wulftange: „Die eigentlichen Gewinner werden wieder die jungen Krebspatienten und ihre Familien sein, für die wir gemeinsam unser Bestes geben werden.“ Übrigens: Am 22. Juni besucht RB-Maskottchen Bully die Kinderkrebs-Station. Im Gepäck: Bälle, Trikots, Schals. Und: der DFB-Pokal.

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