Bundesliga

Nach Eberl-Entscheidung: Wie sieht künftig die Rollenverteilung bei RB Leipzig aus?

Christopher Vivell wird eng mit Max Eberl zusammenarbeiten.

Christopher Vivell wird eng mit Max Eberl zusammenarbeiten.

Leipzig. Seit Montagnachmittag ist es offiziell: Max Eberl steigt bei RB Leipzig ein, erhält den neu geschaffenen Posten des Geschäftsführers Sport. Am 15. Dezember soll er loslegen. Nicht ganz so offiziell – und noch gar nicht abschließend geklärt – ist, wie künftig die Aufgabenverteilung zwischen dem 48-Jährigen und dem Technischen Direktor Christopher Vivell aussehen soll. Der hatte seit dem Abschied des letzten Sportdirektors Markus Krösche im Frühjahr 2021 gemeinsam mit Florian Scholz (Kaufmännischer Leiter & CMO) sowie Vorstandschef Oliver Mintzlaff sämtliche Transfers abgewickelt und die Entwicklung des Teams bestimmt.

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„Werden als Team sehr gut funktionieren“

Unmittelbar nach der Bekanntgabe des Eberl-Engagements äußerte sich Vivell im Podcast "kicker meets DAZN" zum Thema und kündigte dort an: "Wir werden uns in den kommenden Tagen zusammensetzen, die Rollen klar definieren und klären, wie genau die Zusammenarbeit aussehen wird." Dazu gehöre, "wie Max meine Rolle sieht und wie wir uns in Zukunft aufstellen. Ich glaube, dass wir als Team sehr gut funktionieren können. Ich freue mich mich wirklich sehr darauf. Ich glaube, dass er uns unheimlich viel bringen wird. Wir werden uns auf einem sehr sehr hohen Niveau austauschen."

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In die Suche nach einem Krösche-Nachfolger und die schlussendliche Verpflichtung von Eberl war der gebürtige Karlsruher Vivell indes nicht eingebunden – auf eigenen Wunsch. „Ich hatte mit Oliver Mintzlaff ganz bewusst den Deal, dass wir dann darüber sprechen, wenn es soweit ist.“ Bis dato habe sein Fokus vertretungsweise auf dem Tagesgeschäft gelegeen.

Wichtige Gemeinsamkeit: Marco Rose

Seinen eigenen Job sieht Vivell durch Eberl nicht in Gefahr, auch weil die Herangehensweise beider in ihren Aufgabenbereichen sehr unterschiedlich sei, so der 35-Jährige, der 2020 aus Salzburg an den Cottaweg gekommen war. „Ich erkläre das immer so: Ein Trainer denkt von Spiel zu Spiel, ein Sportdirektor von Transferperiode zu Transferperiode, ein Technischer Direktor drei Transferperioden im Voraus.“ Für ihn gehe es um die Philosophie des Clubs, um die Art Fußball, die gespielt werden soll. Und nicht so sehr um das Tagesgeschäft, um Interviews und Medienarbeit.

Auch wenn Vivell seinen Job anders ausgerichtet sieht, glaubt er nicht „dass man Max Eberl absprechen kann, dass er die RB-DNA kennt. „Er hat sich damals in Mönchengladbach für Marco Rose als Trainer entschieden. Also hat er sich auch mit diesem Fußball befasst.“ In der Person Rose, der das Amt als Cheftrainer der Leipziger vor zwei Wochen von Domenico Tedesco übernahm, sieht Vivell auch eine große Gemeinsamkeit mit Eberl. „Wir kennen den Trainer beide sehr gut, haben beide schon mit ihm gearbeitet.“ Die Konstellation Eberl-Vivell sehe schon allein deshalb „auf dem Papier erstmal super aus. Nun werden wir die Details gemeinsam bearbeiten.“

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