Football

Nach Party in Dessau: Auch aus Halle wollen Kings-Fans ein Heimspiel machen

Coach Fred Armstrong schaut beim Tailgate des Fanclubs „Green Kingdom" der Leipzig Kings beim Spiel in Dessau vorbei.

Coach Fred Armstrong schaut beim Tailgate des Fanclubs „Green Kingdom" der Leipzig Kings beim Spiel in Dessau vorbei.

Dessau/Leipzig. Ob Dortmund, München oder Berlin – die Anhänger der Leipzig Kings reisten am vergangenen Sonntag aus diversen Teilen Deutschlands nach Dessau, um das erste Heimspiel ihrer Footballmannschaft live mitzuerleben. 2250 Zuschauer erlebten bei strahlendem Sonnenschein ein qualitativ hochwertiges Spiel ihrer Leipziger, doch am Ende stand dasselbe Resultat wie in der Vorwoche. Eine Niederlage, so unnötig sie nur sein konnte.

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Dass Gegner Rhein Fire Düsseldorf gerade in der Schlussphase abgezockt sein kann, hatte dieser beim Saisondebüt gegen den amtierenden Meister Frankfurt Galaxy bereits gezeigt. „Wir schießen uns gerade selbst in den Fuß, das ist sehr ärgerlich und das müssen und werden wir auch abstellen. In dieser Woche geht es nun darum daran zu arbeiten, dass wir spät in Spielen die Energie hochhalten, den Ball sichern und uns und unsere tollen Fans endlich mit einem Sieg belohnen“, so Quarterback Jordan Barlow.

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An mangelnder Unterstützung lag es auf jeden Fall nicht. Das lautstarke Anfeuern von Tim Walther und seiner Trommelgruppe oder das unermüdliche Schwenken der „Green Kingdom“-Fahne des gleichnamigen Fanclubs sorgte für mächtig Stimmung. Dessau lieferte absolute Heimatmosphäre, sowohl vor dem Spiel beim Tailgate auf dem Parkplatz und währenddessen am Spielfeldrand. Auch nach dem Abpfiff standen zahlreiche Zuschauer Spalier, um ihre geschlagenen Helden abzuklatschen und nochmal zu bejubeln. Eine Geste, die von den Männern von Coach Fred Armstrong große Anerkennung erhielt – ähnliche Szenen hatte es bereits in der vergangenen Saison gegen Hamburg gegeben.

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Nun stehen die Kings erneut vor dem Aufeinandertreffen gegen den Rivalen aus dem Norden. Am kommenden Samstag um 18 Uhr geht es im zweiten Heimspiel außerhalb von Leipzig im Leuna-Chemie Stadion in Halle darum, das unbestrittene Talent auf dem Platz endlich in Zähler umzumünzen und den absoluten Fehlstart zu vermeiden.

Zählen können die Footballer dabei wieder auf Ihre treuen Anhänger von „Green Kingdom“ die mit Roben und Kronen bekleidet wieder vor dem Spiel den Grill anschmeißen wollen und sich entsprechend einstimmen werden. „Wir leben hier einfach das Prinzip ,Football is Family’ und es ist toll, wie viele Gleichgesinnte wir in kürzester Zeit gefunden haben. Geschäftsführer Moritz Heisler sowie das Team selbst unterstützt uns auch bei einigen Aktionen, so sammeln wir zum Beispiel unterschriebenes Merchandise, was am Ende der Saison dann versteigert wird und einem wohltätigen Zweck zugute kommt. Der Zusammenhalt ist echt großartig“, so Fanclub-Gründer Christoph Ullrich.

Von Matthias Müller

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