Fußball-Regionalliga

Nach turbulenten (Derby-)Wochen: Lok Leipzigs Dombrowa hat Fuß gefasst

Tobias Dombrowa (am Ball) kam im Sommer aus Babelsberg zum 1. FC Lok. Er ist vor allem auf die beiden Derby-Siege stolz.

Tobias Dombrowa (am Ball) kam im Sommer aus Babelsberg zum 1. FC Lok. Er ist vor allem auf die beiden Derby-Siege stolz.

Leipzig. Gelingt den Blau-Gelben der dritte Sieg in Folge? Favorit ist der 1. FC Lok im Regionalliga-Heimspiel am Freitag (19 Uhr) gegen Luckenwalde allemal. In der Spieltag-Pressekonferenz im Bruno-Plache-Stadion sagte Lok-Trainer Almedin Civa über den Gegner: "Luckenwalde hat im Sommer fast die komplette Mannschaft behalten, sie spielen guten Fußball. Der Ertrag ist etwas wenig, sie sind bislang total unter Wert geschlagen." Das Spiel des Fünften gegen den Tabellen-15. (sechs Zähler aus zehn Spielen) werde auf jeden Fall kein Selbstläufer. Michael Braune (36) sei ein Trainer mit klarer Philosophie, sein Team sei eklig in Zweikämpfen und gefährlich bei Standards.

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Neben Civa hatte Tobias Dombrowa Platz genommen. Der Offensivspieler war im Sommer aus Babelsberg nach Probstheida gewechselt. Sein Resümee nach drei Monaten Lok lautet: „Ich bin mittlerweile hier angekommen, habe auch eine eigene Wohnung und muss nicht mehr im Hotel übernachten. Mit zwei Derbysiegen war die Anfangszeit für mich natürlich turbulent.“

„Die Liga ist sehr schwer“

Er sei glücklich in Leipzig, wegen fehlender Spielpraxis brauchte er ein wenig Zeit, um Fuß zu fassen. Inzwischen hat der 23-Jährige zehn Ligaspiele für absolviert. Inklusive des Pokal-Derbys stand er sechs Mal in der Startelf und bereitete zuletzt zwei Treffer vor. „Ich bin auf einem guten Fitnessstand, habe mir über die Spiele die nötigen Körner geholt und die Abläufe verinnerlicht.“

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Er sei also fast wieder bei 100 Prozent, rückt gern von Außen ins Zentrum. Einige Außenstehende sehen ihn sogar als „Sascha Pfeffer 2.0“ oder gar einen Nachwuchs-Pfeffer. „So würde ich es nicht sagen. aber wir spielen flach und mit Ballbesitz. Da ist es wichtig, ins Zentrum und in die Halbräume zu gehen und dort meine Stärken auszuspielen.“ Diese Stärken kennt der Coach aus gemeinsamen Babelsberger Zeiten.

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Civa wird am Freitag sicher wieder auf Dombrowa setzen. Noch einmal betont der Trainer, dass es keine leichte Aufgabe wird: „Jeder weiß, wie schwer es ist, in dieser Liga Siege einzufahren. Alles muss passen, wenn man oben dran bleiben will.“ Kann Lok eine richtige Serie starten? Zumal auch die nächsten Gegner Lichtenberg und Meuselwitz lösbar erscheinen. „Man muss immer voll da sein. Wir müssen weiter lernen und uns weiter entwickeln. Eine Serie wäre jetzt schön, aber das sind alles schwere Gegner.“ Inklusive Pokal habe Lok zuletzt fünf von sechs Spielen gewonnen und sitzt den zweitplatzierten Babelsbergern mit einem Zähler Differenz im Nacken. Civa ist Optimist: „Ich sehe viele positive Dinge, aber ich weiß: Die Liga ist sehr schwer.“

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