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Nordsachsenliga

Neuauflage des Kreispokalfinals in der Liga, Oschatz muss zum Angstgegner

Der Süptitzer Tom Schwarzenberg (links) traf im Pokalfinale am Mittwoch zum zwischenzeitlichen 1:1, doch dann war das Tor der Wermsdorfer wie vernagelt.

Der Süptitzer Tom Schwarzenberg (links) traf im Pokalfinale am Mittwoch zum zwischenzeitlichen 1:1, doch dann war das Tor der Wermsdorfer wie vernagelt.

Wermsdorf. Das Spitzenspiel in der Fußball-Nordsachsenliga steigt am Sonntag ab 15 Uhr beim FSV Blau-Weiß Wermsdorf. Zu Gast ist dann der Tabellendritte SV Süptitz, der erst am Mittwochabend das Kreispokalfinale in Torgau gegen die Hubertusburger mit 1:2 verloren hat. "Das mussten wir erstmal sacken lassen", meinte der Süptitzer Trainer Markus Kessel nach dieser Niederlage. "Aber unsere Herangehensweise an dieses Spiel war ja nicht falsch. Es waren letztlich zwei glückliche Tore für Wermsdorf."

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Für den FSV Blau-Weiß ist die Heimpartie gegen Süptitz auf jeden Fall wichtig, denn ganz abgeschrieben hat das Team von Trainer Dierk Kupfer die Meisterschaft noch nicht. „Leider kommt es durch die verkürzte Saison schon zu einer Wettbewerbsverzerrung“, sagt der Wermsdorfer Freistoßspezialist Denny Beckedahl. „Schenkenberg hat am Ende leichtere Gegner als wir.“ Doch am Pfingstsamstag ab 15 Uhr könnten die Blau-Weißen das Ruder noch ein wenig herumreißen, wenn Concordia Schenkenberg zum Punktspiel an der Sachsendorfer Straße anreist.

Oschatz gegen Belgern

Auf den FSV Oschatz kommt am Sonntag um 15 Uhr eine schwere Aufgabe zu. Dann tritt die Elf von Trainer Steffen Wiesner beim Tabellenletzten SV Roland Belgern an. Die Gastgeber haben noch geringe Chancen auf den Verbleib in der Nordsachsenliga und müssen gewinnen. Was gegen Oschatz in den letzten Jahren fast ständig gelang. In den letzten acht Spielen gegeneinander gingen die Rolandstädter sieben Mal als Sieger vom Platz. Nur am 2. September 2018 gab es ein 4:4-Unentschieden.

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„Belgern ist schon unser Angstgegner“, sagt FSV-Coach Steffen Wiesner vor dieser Auswärtspartie, die er selbst allerdings nicht live verfolgen kann. „Ich bin Himmelfahrt zum Urlaub in die Türkei geflogen und komme erst Pfingstsamstag zurück.“ Deswegen vertreten Co-Trainer Enrico Kernsche und Mannschaftsleiter Rainer Schwurack den Chefcoach.

„Da wurden wir klassisch ausgekontert“

Trainer Thomas Patommel vom FSV Wacker Dahlen plagen derweil ganz andere Sorgen. „Beim Spiel gegen die SG Zschortau fehlen mir acht Spieler. Wahrscheinlich kann ich nur mit zwölf Mann hinfahren. Aber anderen Mannschaften geht es auch nicht viel besser. Ich bin froh, dass wir Pfingsten spielfrei sind. Da kann sich der eine oder andere vielleicht etwas erholen von kleineren Verletzungen.“

Die letzten beiden Partien gegen Zschortau hat die Wacker-Elf verloren, zuletzt im Vorjahr im heimischen Heidestadion mit 0:3. „Da wurden wir klassisch ausgekontert“, erinnert sich Patommel und weiß auch, wie das am Sonntag ab 15 Uhr zu verhindern ist. „Wir dürfen Zschortau nicht ins Spiel kommen lassen, sonst wird es eng. Der Platz ist auch recht klein, was der SG entgegen kommt.“

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Man darf also gespannt sein, wie sich der Tabellenvierte beim Siebenten schlägt. Immerhin kann Dahlen immer noch Dritter werden, wenn Süptitz in Wermsdorf verliert. Das bessere Torverhältnis hat Wacker schon jetzt. Nun fehlen nur noch die drei Punkte.

Von Christian Kluge

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