Handball

Neudorf/Döbeln-Männer legen nach – HSG-Frauen mit Niederlage

Noah Petters schließt athletisch am Kreis ab. Zum Sieg seiner HSG steuerte er sechs Treffer bei. Nur Teamkollege Claassen gelangen auf Döbelner Seite mehr Tore (8).

Noah Petters schließt athletisch am Kreis ab. Zum Sieg seiner HSG steuerte er sechs Treffer bei. Nur Teamkollege Claassen gelangen auf Döbelner Seite mehr Tore (8).

Döbeln. Nach ihrem Sieg am grünen Tisch gegen den NHV Concordia Delitzsch II haben die Handballer der HSG Neudorf/Döbeln am vergangenen Wochenende in der Verbandsliga sportlich auf dem Parkett nachgelegt: Gegen die HSG Rottluff/Lok Chemnitz setzten sich die Schützlinge von Coach Stefan Preuß am frühen Sonntagabend in der Döbelner Stadtsporthalle knapp mit 26:24 (12:12) durch.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Während die Anfangsminuten den Gästen gehörten, nahmen die Hausherren bald das Heft des Handelns in die eigenen Hände. Döbeln spielte sich zunächst einen Drei-Tore-Vorsprung heraus, der allerdings bis zum Ertönen der Pausensirene wieder aufgebraucht war. Beim Stand von 12:12 ging es quasi wieder bei Null los, wobei sich das Spielgeschehen zunächst ausgeglichen gestaltete.

Eine Viertelstunde vor der Schlusssirene allerdings konnten sich die Hausherren etwas Luft verschaffen. Tobias Claassens Treffer zum 26:22 kurz vor Schluss brachte die Entscheidung. Die Gäste aus Sachsens drittgrößter Stadt machten mit zwei Toren am Stück die Partie allerdings noch einmal spannend, konnten sie aber nicht mehr drehen.

„Der Sieg war verdient“, resümierte Stefan Preuß. Mit weniger Konzentrationsfehlern hätte man die Partie sogar früher für sich entscheiden können. „Wir haben einfach zu viele falsche Entscheidungen getroffen, wobei in der zweiten Halbzeit eine Steigerung erkennbar war.“ Preuß hob auch die gute Leistung seiner beiden Torhüter heraus.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Während die Chancenverwertung noch ausbaufähig sei, sei man in kämpferischer Hinsicht bereits auf einem guten Weg. „In Böhlen wird es an diesem Samstag nicht einfach, wir wollen aber versuchen, eine kleine Serie zu starten“, erklärte der HSG-Männercoach.

Frauenteam agiert zu hektisch und fehlerhaft

Der Vorsprung schmilzt: Die Handball-Damen von der HSG Neudorf/Döbeln mussten am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den HSV Marienberg die zweite Saisonniederlage nach dem 23:32 beim HC Rödertal II Anfang des Monats hinnehmen. Gegen die Konkurrenz aus dem Erzgebirge lautete am Sonntagnachmittag in der Döbelner Stadtsporthalle das Ergebnis aus HSG-Sicht 21:25 (12:15).

Damit rangieren die Schützlinge von Coach Marco Horschig, der am Sonntag auf die Trainerbank zurückkehrte, in der aktuellen Sachsenliga-Tabelle nur noch zwei Punkte vor der anderen erzgebirgischen Konkurrenz aus Schneeberg. Diese konnte sich am Samstag ihrerseits gegen den direkten Tabellennachbarn TuS Leipzig-Mockau mit 30:28 durchsetzen.

Sich durchzusetzen gelang indes den Handball-Damen von Neudorf/Döbeln am Tag darauf nicht. Von der ersten Spielminute an befanden sich die Eisold, Pohl & Co gegen Marienberg in der Defensive und liefen einem Rückstand hinterher, den sie bis zum Pausenpfiff und auch in der zweiten Halbzeit nicht aufholen konnten. Die Marienbergerin Vivian Dresel war mit acht Treffern die erfolgreichste Spielerin auf dem Platz und bleibt mit 112 Toren in zwölf Spielen unangefochten auf Platz eins der Sachsenliga-Torjägerinnenliste.

Jessica Eisold jagt den Ball in Richtung Marienberger Kasten. Mit fünf Treffern war sie zusammen mit Sandra Pohl beste Döbelner Werferin.

Jessica Eisold jagt den Ball in Richtung Marienberger Kasten. Mit fünf Treffern war sie zusammen mit Sandra Pohl beste Döbelner Werferin.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

HSG-Coach Marco Horschig meinte später, sein Team sei auch zu hektisch und zu fehlerhaft zu Werke gegangen. „Kurz vor und nach der Halbzeit vergeben wir drei Siebenmeter. Und auch sonst haben wir vor dem gegnerischen Tor einfach zu viel liegengelassen. Lediglich 21 Tore in einem Heimspiel sprechen eine deutliche Sprache.“

Am Willen habe es nicht gemangelt, allein den etablierten Spielerinnen habe der nötige Biss gefehlt. „Die jungen haben demgegenüber ebenso wie unsere Torhüterin einen guten Job gemacht“, befand Horschig, der nach der ersten gegen Rödertal bezogenen Saisonniederlage einen Knick ausgemacht hat.

„Auch der darauffolgende Sieg gegen das Schlusslicht Hoyerswerda war nicht wirklich überzeugend. Jetzt müssen wir versuchen, den Schalter im nächsten Spiel am Samstagabend in Klotzsche umzulegen“, blickte der HSG-Damencoach schon mal voraus.

Klotzsche ist allerdings ein Gegner, gegen den Neudorf/Döbeln sich im bisherigen Saisonverlauf schwergetan habe. Im Meisterschaftshinspiel hatten sich die Horschig-Schützlinge auf den letzten Metern einen deutlichen 32:24-Heimsieg herausgespielt, aber Ende Oktober gelang im Sachsenpokal nur noch ein knapper 24:22-Auswärtserfolg.

HSG-Frauen: Ihle, Wagner, (2 Tore), Eisold (5), Faulhaber, Laudel, Tag, Böhme (1), Ehrenberg, Hentschel (1), Claassen (1), Pohl (5), Eberhardt (4), Haußmann (1) und Jackisch (1).

HSG-Männer: Eppinger (1), Händler (1), Greim (1), Blech (3), Petters (6), Eichler (1), Claassen (8), Nabor, Trumpold (2), Szabo, Lange (3) und Fritsche.

Mehr aus Sport in Sachsen

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen