Fußball – Landesklasse Nord

Niederlage in der Nachspielzeit: FSV Krostitz strauchelt beim Bornaer SV

Der Bornaer Majd Almoussa (rechts) kann nur mit einem Griff an das Trikot durch den Krostitzer Daniel Fröhlich gestoppt werden.

Der Bornaer Majd Almoussa (rechts) kann nur mit einem Griff an das Trikot durch den Krostitzer Daniel Fröhlich gestoppt werden.

Borna. Das Kommen zum Heimspiel des Bornaer SV gegen den Tabellenzweiten vom FSV Krostitz hat sich für die 73 Zuschauer am Ende doch noch gelohnt. Durch das 1:0 von Nick Sven Brehmert in der vierten Minute der Nachspielzeit musste der Favorit am Ende mit leeren Händen nach Hause fahren. Und was es auch nicht alle Tage gibt: Geleitet wurde das Spiel in der Landesklasse Nord von der Leipziger Schiedsrichterin Michelle Walther, die von den beiden Linienrichterinnen Susann Hänsel und Liza Bakey Andu unterstützt wurde.

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Am leitenden Damentrio lag es allerdings nicht, dass das Gästeteam von Trainer Tobias Heede am Ende die drei Punkte einbüßte. „Das ist für uns sehr blöd gelaufen“, befand der Krostitzer Coach. „Wir haben derzeit einfach Probleme, ein Spiel über 90 Minuten durchzuziehen. Standardsituationen kriegen wir nicht auf die Reihe und in der Offensive finden wir nicht die richtigen Lösungen.“

Denn eigentlich hätte Krostitz im Spielverlauf schon zwei oder drei Tore machen können und auch müssen. Heede: „Wir waren mehrfach frei vor dem Bornaer Torwart und sind gescheitert. Bei der Spielerqualität, die wir haben, erwarte ich einfach mehr. Wir haben Donnerstag gut trainiert mit 21 Spielern. Die sind nicht müde. Es ist derzeit einfach eine Kopfsache.“ Und die hat einen Sieg in Borna und den damit möglichen Sprung auf Tabellenplatz eins verhindert. Ein wenig Schwierigkeiten hatten die Krostitzer allerdings auch mit dem Bornaer Kunstrasenplatz.

Am Ende stand also der erste Heimsieg des Bornaer SV 91 seit über einem halben Jahr in einem Pflichtspiel in der Landesklasse Nord. Die Gastgeber zeigten sich kämpferisch, in der Abwehr sattelfest, mit Ideen in der Offensive und machten den Gästen aus Krostitz das Leben schwer.

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„Borna hat uns nicht richtig zur Entfaltung kommen lassen“, gestand Coach Tobias Heede, der mit Andreas Luck (8 Saisontore), Emilio Monteiro Luis (6) sowie Nico Geißler und Christian Bettfür (beide 5) immerhin vier torgefährliche Spieler im Aufgebot hat. Bettfür ist derzeit zwar außer Gefecht und spielt noch nicht, kann aber schon wieder trainieren, wie der FSV-Coach berichtete.

Delitzsch spielt remis – Schenkenberg verliert

Brehmert, der das goldene Tor für die Gastgeber erzielte, war übrigens erst in der 88. Minute für Majd Almoussa eingewechselt worden. Und der machte – wie schon vor ein paar Wochen in Delitzsch – mit dem Kopf das 1:0. Bei einem langen Ball in den Strafraum der Gäste rechnete kein Krostitzer mit Brehmert. „Der Gert Müller des BSV macht eben die Unmöglichen und Wichtigen“, wie der Bornaer Berichterstatter Ingo Dießner anmerkte. Borna verließ mit diesem Sieg auch die Abstiegsränge und ist mit 15 Punkten Tabellenzwölfter.

Der ESV Delitzsch hatte am Samstag Heimrecht gegen Roter Stern Leipzig und holte sich beim 1:1 (0:0)-Unentschieden schon den 20. Saisonpunkt (7. Platz). Vor 60 Zuschauern brachte Ramon Kaselowsky den ESV in der 61. Minute mit 1:0 in Führung, doch Maximilian Grigo glich 16 Minuten später zum Endstand aus. Die Leipziger bleiben Delitzsch mit 19 Punkten als Achter direkt auf den Fersen.

Der abstiegsbedrohte SV Concordia Schenkenberg versäumte es, beim Gastspiel gegen den SV Lipsia 93 Eutritzsch Torjäger Maximilian Stöckmann eine funktionierende Sonderbewachung zu verpassen. Der brachte den Tabellenvierten schon in der 19. Minute mit 1:0 in Führung und ließ zu Beginn der zweiten Halbzeit sein zwölftes Saisontor folgen (2:0/49.). Als Simon Knoebel das 3:0 für Eutritzsch erzielte, war in der 58. Minute die Partie gelaufen. Schenkenberg fiel durch diese Niederlage um einen Platz auf Rang 15 zurück (10 Pkt.), während der SV Lipsia mit nunmehr 25 Zählern Tabellenvierter geblieben ist.

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