Motorsport

Nostalgie und Geschwindigkeit hautnah: Viele Fans bei Sachsenring Classic

Auch Motorrad-Weltmeister Sandro Cortese war auf dem Sachsenring am Start.

Auch Motorrad-Weltmeister Sandro Cortese war auf dem Sachsenring am Start.

Hohenstein-Ernstthal. Am Sonntagabend ging ein erfolgreiches Eventwochenende zu Ende. Über 35.000 Besucher folgten vom 15. bis zum 17. Juli dem Ruf der ADAC Sachsenring Classic und erfreuten sich nach dreijähriger Pause am historischen Motorsport. Bei nahezu perfekten Wetterbedingungen konnten die Rennsportfans Nostalgie und Geschwindigkeit hautnah erleben.

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An den drei Renntagen gab es zahlreiche Serien nach historischem Vorbild zu sehen, egal ob auf zwei, drei oder vier Rädern. Für jeden Geschmack war etwas dabei: Trabant, Touren- und Formelwagen für die Rennwagen-Fans und PRO Superbike, Classic Legenden und MV Agusta Corsa Classica für die Zweiradbegeisterten.

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Bereits am ersten Tag kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten, als unter anderem die historischen Rennmaschinen bis Baujahr 1955 auf die Strecke durften. Große Freude erregten auch die historischen Seitenwagen, die lange nicht mehr auf diesem Rundkurs unterwegs waren und nun im Rahmen der Veranstaltung glänzten. Insgesamt 20 Klassen beziehungsweise Sonderläufe mit insgesamt 15 Motorrad- und fünf Auto-Kategorien wurden den Zuschauern präsentiert.

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Über 600 Teilnehmer nahmen dabei aktiv teil und zeigten eine bunte Mischung aus den vergangenen 95 Jahren Motorsport am Sachsenring. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen auch in diesem Jahr vor allem wieder die Ex-Weltmeister, Ex-Vizeweltmeister sowie einige ehemalige namhafte Grand-Prix-Piloten wie der 15-fache Weltmeister Giacomo Agostini oder Toni Mang, Freddie Spencer und Kevin Schwantz aus den USA sowie Südafrikaner Jon Ekerold, der Franzose Christian Sarron und Jörg Teuchert.

Große Emotionen

Aber auch Stefan Bradl – seines Zeichens Honda-Testpilot und MotoGP-Ersatz-Fahrer für Marc Marquez sowie Moto3-Champion – und der ehemalige Sachsenring-Botschafter Sandro Cortese wirkten mit. Neben dem Niederländer Henk van Kessel ließ sich auch der zweifache Weltmeister Dieter Braun blicken. Mit den ehemaligen Pro-Superbikern Christer Lindholm, Edwin Weibel, Jochen Schmid und Michael Rudroff wehte auch ein moderner Rennsportwind um den Kurs.

Für große Emotionen sorgte hingegen die Verabschiedung von Heinz Rosner in den Rennsport-Ruhestand. Rosner blieb lange als aktiver Rennsportler dem klassischen Motorsport erhalten und drehte nun im Alter von 83 Jahren auf einer 300er MZ gemeinsam mit Giacomo Agostini seine letzten Runden auf zwei Rädern.

Nach dem Unfall im Jahr 2019 in Zschorlau war er nicht mehr in vollem Umfang in der Lage, seine MZ auszufahren. Aus diesem Grund nutzte Rosner die Chance, am Sachsenring seine Zeit als Motorradfahrer final zu beenden und wurde unter großem Jubel von seinen Fans gefühlvoll verabschiedet.

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„Wir sind sehr froh, dass alles so geklappt hat wie wir es geplant haben,“ freute sich Peter Weidinger, der Sportvorstand im ADAC Sachsen, über die gelungene Veranstaltung und das durchweg positive Feedback. „Von kleineren Stürzen bei den Motorradrennen einmal abgesehen lief alles reibungslos und genau richtig. Für uns schreit es quasi nach einer Wiederholung der ADAC Sachsenring Classic.“

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