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Fußball

Offene Rechnung: Der Radefelder SV erwartet seine Nemesis Krostitz

Im Hinspiel brachten Alexander Marzog (l.) und der FSV Krostitz Radefeld (im Bild Alexander Kaiser) die erste und bislang einzige Saisonniederlage bei.

Im Hinspiel brachten Alexander Marzog (l.) und der FSV Krostitz Radefeld (im Bild Alexander Kaiser) die erste und bislang einzige Saisonniederlage bei.

Nordsachsen. So schnell sieht man sich wieder: Kaum zwei Monate ist das Hinspiel zwischen dem FSV Krostitz und dem Radefelder SV her, da folgt am Sonnabend schon der nächste Tanz mit- und gegeneinander. Diesmal in Radefeld – und mit einer Scharte auf der Weste, die der RSV nur zu gerne auswetzen würde.

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Der Krostitzer 3:0-Erfolg Mitte März markierte die erste und bislang einzige Saisonniederlage des Landesklasse-Primus. Das hat man am Rande von Schkeuditz nicht vergessen. "Wir sind hochmotiviert, haben was gutzumachen. Wir treffen auf einen cleveren Gegner, müssen Tempo und Intensität reinbringen", sagt Trainer Kai-Uwe Ziegler. Und so ganz hat er die Pleite noch nicht aus den Klamotten geschüttelt. "Das waren ungünstigste Voraussetzungen für uns. Wir waren personell gebeutelt, der Platz sehr schwer bespielbar. Aber egal, Krostitz hat das an dem Tag gut gemacht – und wir nicht."

FSV-Trainer Mike Geppert weiß natürlich, was auf seine Truppe zukommt. „Radefeld wird brennen. Es wird schwer für uns. Trotzdem freue ich mich auf ein schönes Spiel gegen den Tabellenführer.“ Zu gern würde es das Erfolgsrezept das Hinspiels wieder ausgraben, was er sogleich freimütig preisgibt: „Da haben wir einfachen Fußball gespielt, mit vielen langen Bällen, das sah nicht immer schön aus. Dazu waren wir körperlich zu dem Zeitpunkt weiter als Radefeld, sind aggressiv aufgetreten und haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht.“ Geppert erinnert sich ebenfalls an den verwegenen Zustand des Rasens, der der feinen Radefelder Klinge abträglich war.

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Auch wenn man vom Erfolg gegen den Spitzenreiter absieht, legen die Krostitzer seit dem Restart eine ziemlich starke Stolle auf den Rasen. Neben so famosen Auftritten wie beim 4:0 in Delitzsch oder dem jüngsten 1:0 gegen Topteam Zwenkau steht nur der 2:6-Offenbarungseid bei Kellerkind Sermuth auf der dunklen Seite des Mondes. Die einzige Punktspielniederlage 2022.

Und so warnt Ziegler vor den „super Einzelspielern“ des FSV. Zudem muss er wohl bis zum Ende der Saison auf Regisseur Martin Müller verzichten, der sich den Knöchel gebrochen hat. Vor der Rückkehr steht dagegen Sebastian Hintzsch, der nach Mittelhandbruch inzwischen seit zwei Wochen wieder trainiert. Von einzelnen Personen macht der Coach den Erfolg indes nicht unbedingt abhängig. „Wir müssen das als Mannschaft auffangen.“ Sonst erlebt der Primus womöglich erneut ein böses Erwachen. Die Gäste jedenfalls wollen zunächst einmal „defensiv ordentlich stehen“, wirft Geppert den verbalen Betonmischer bereits an. „Die brauchen Raum, da müssen wir aufpassen. Wenn wir die Möglichkeit haben, wollen wir auch nach vorn spielen.“

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