Fußball-Landesklasse

Ohne Angst: Bornaer SV muss gegen Lipsia Eutritzsch ran

Die Bornaer (in schwarz-gelb in einem früheren Spiel) möchten im Klassement noch ein Stückchen hochklettern.

Die Bornaer (in schwarz-gelb in einem früheren Spiel) möchten im Klassement noch ein Stückchen hochklettern.

Borna. Man ist beinahe geneigt zu sagen: Den nächsten Dreier eingefahren, abermals einen Haken dahinter machen und erneut nicht lange darüber nachdenken. Der 2:1-Erfolg des Bornaer SV in der Fußball-Landesklasse der Männer gegen die SG LVB war nicht unbedingt ein Gaumenschmaus für Feinschmecker, aus Sicht des Siegers zählte wie eine Woche zuvor beim LSV SW in der Tat vorrangig das Ergebnis.

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Völlig ohne kritische Analyse möchte BSV-Trainer Marco Gruhne allerdings nicht zur Tagesordnung übergehen: „Berauschend war das Ganze mit Sicherheit wirklich nicht, aber verdient gewonnen haben wir auf jeden Fall. Wobei es uns halt wieder nicht gelungen ist, den Sack eher zuzubinden. Die Chancen-Verwertung bleibt ein leidiges Thema, obwohl wir zusammen mit Rotation 1950 die zweitmeisten Tore geschossen haben. Wenn ich mir vorstelle, was bei mehr Cleverness vor dem gegnerischen Kasten im Laufe der Saison möglich gewesen wäre …“

Ohne Angst ins Match

Es bleibt also genügend Luft nach oben für die Schwarz-Gelben vor der ins Haus stehenden schweren Aufgabe des 19. Spieltages, welche da lautet: Sonnabend um 15 Uhr beim SV Lipsia Eutritzsch. Der Tabellensechste reist mit 30 Punkten im Gepäck an die Thaerstraße zum Rang-Zweiten, welcher einschließlich des jüngsten 1:0 in Bad Lausick bereits deren 38 auf dem Konto verbuchen konnte. Drei davon holte die Truppe aus dem Leipziger Norden in der Hinrunde an der Wyhra, als die Zwiebelstädter klar mit 1:5 den Kürzeren zogen.

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Gegen seinen alten Spezi Dirk Havel (der obendrein eine Bornaer Spieler-Vergangenheit besitzende Lipsia-Coach kickte einst beim 1. FC Lok mit ihm zusammen) will sich Marco Gruhne samt seiner Mannschaft diesmal deutlich besser aus der Affäre ziehen: „Wenngleich wir uns momentan keineswegs in Topform befinden und in Eutritzsch krasser Außenseiter sind, habe ich nicht die geringste Angst vor diesem Match. Wir haben definitiv noch einige Ziele im allmählich zu Ende gehenden Spieljahr, würden gern im Klassement noch ein Stückchen hochklettern, möchten in Sachen Trefferquote unsere Top-Position behaupten. Unser Vorhaben ist es daher, bei Lipsia etwas Zählbares mitzunehmen.“

Personallage entspannt

Die personelle Lage entspannt sich ein wenig, dürfte sich wahrscheinlich sogar etwas günstiger gestalten als beim letzten Aufeinandertreffen mit den Eutritzschern im September. Neben den Langzeit-Verletzten fällt jedoch auch der gelb-rot-gesperrte Nico Winkler aus. Schließlich müssen alle noch den Himmelfahrtstag unbeschadet überstehen, wie Gruhne mit einem Lächeln hinzufügt: „Mal schauen, welchen Eindruck die Jungs beim Abschlusstraining machen. Und dann gehen wir die Sache mit Herz und Leidenschaft an.“

Von Heiko Henschel

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