Fußball – Kreisoberliga

Ostthüringen zieht Halbjahresbilanz: Ex-Landesligist führt Kreisoberliga an

Mit einem spektakulären Fallrückzieher erzielt Andy Knutas im Spiel gegen den SV Rositz die Führung für Ehrenhain.

Mit einem spektakulären Fallrückzieher erzielt Andy Knutas im Spiel gegen den SV Rositz die Führung für Ehrenhain.

  • In der Kreisoberliga Ostthüringen ist die Hinrunde mit 13 Spieltagen gespielt. Spitzenreiter ist derzeitig der SV Ehrenhain. Der Ex-Landesligist, der sich zurückstufen ließ, führt die Tabelle an, hat bisher neun Siege, drei Remis und nur eine Niederlage zu Buche stehen, was 38:10 Tore und 30 Punkte bedeutet. Trainer Felix Bachmann ist bisher mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden. „Wir haben eine starke Defensive, was nur zehn Gegentore zeigen“, merkte er an. Der Angriff schaffte mit 38 Toren eine starke Bilanz. „Wir haben mögliche Siege wie gegen RSV Altenburg und Langenleuba leider nicht gemacht“, betonte der Trainer. Im Spitzenspiel wurde Zeulenroda 2:1 geschlagen, auch das Spitzenteam aus Rositz 4:2 besiegt. Einen Kantersieg mit 8:0 gab es im Kreisderby gegen FSV Meuselwitz. Die einzige Niederlage mit 2:1 gab es bei Motor Altenburg. In der Rückrunde will Ehrenhain weiter punkten, die bisherigen Leistungen bestätigen. Bester Torschütze ist Dominik Vollak mit sieben Treffern.
  • Platz zwei geht an Eurotrink Gera. Die Geraer sind ebenfalls eine spielfreudige Mannschaft, die den besten Angriff hat. So wurden 46:23 Tore bei 28 Punkten erreicht. Rick Fleischer führt die Torschützenliste der Kreisoberliga mit 14 Toren an.
  • Auf dem dritten Platz agiert die SG FC Motor Zeulenroda mit 41:17 Toren und 27 Punkten, die als ein Staffelfavorit gilt. Bester Torschütze ist Jeremy Heinze mit 14 Treffern.
  • Den vierten Platz hat der RSV Altenburg inne. Die Mannschaft spielt seit Jahren immer eine stabile Rolle in der Kreisoberliga. Sieben Siegen stehen fünf Remis und nur eine Niederlage gegenüber. Aufsteiger Langenleuba fügte den „Alteingesessenen“ diese mit 1:0 zu. Gegen Spitzenteams wurde remis gespielt. Erfolgreichster Schütze ist Tom Loske mit zwölf Toren.
  • Auf Rang fünf steht der SV Rositz mit acht Siegen, zwei Remis und drei Niederlagen, was 31:16 Tore und 26 Punkte brachte. „Wir sind bisher zufrieden, wenn auch noch gewisse Konstanz fehlte“, merkte Vereinspräsident Jörg Meuschke an. Klare Siege gab es gegen Lumpzig, Langenleuba, Bad Köstritz und Weida II. Bei Motor Altenburg wurde sicher mit 2:0 gewonnen. Im Spitzenspiel in Ehrenhain musste Rositz eine 2:4-Niederlage hinnehmen. In der Rückrunde will Rositz in Sachen „Spitze“ angreifen. Das Team nimmt am Neujahrsturnier von Motor Altenburg teil. David Syhre erreichte acht Treffer.
  • Motor Altenburg hat sich als bester Aufsteiger bisher gezeigt, liegt auf dem 6. Platz mit sieben Siegen, drei Remis und drei Niederlagen, was 30:15 Tore und 24 Punkte brachte. Im Eröffnungsspiel kam Motor vor großer Kulisse und unter den Augen des KFA Ostthüringen auf ein 2:2, holte dann Siege wie gegen Wismut Gera II, Rüdersdorf, Roschütz, Weida II und Lumpzig. Knapp war die 0:1-Niederlage in Zeulenroda, wo Motor ebenbürtig war. Bemerkenswert war der Heimsieg mit 2:1 gegen Spitzenreiter Ehrenhain. „Wir haben als Aufsteiger mit Trainer Jan Hübner eine tolle Saison gespielt“, freute sich Motor-Präsident Frank Berlin. Die Abwehr ist das Paradestück. Im Angriff ist die Nutzung der Chancen noch zu verbessern. Motor spielt insgesamt einen guten Kombinationsfußball. Erfolgreichste Torschützen mit je sieben Toren sind Tommy Himstedt und Alexander Korent.
  • Eine ausgeglichene Bilanz hat der FSV Meuselwitz auf Rang 7 mit sechs Siegen, einem Remis und sechs Niederlagen. Klare Siege fuhr der FSV gegen Wismut Gera II mit 6:1 und Lumpzig (6:1) ein. Rositz wurde 3:2 besiegt. Siege und Niederlagen halten sich so die Waage, was 28:31 Tore bei 19 Punkten brachte. Bester Torschütze ist mit sieben „Buden“ Lukas Mühlmann.
  • Auf Platz 8 rangiert die SG TSV Rüdersdorf mit 22:27 Toren und 19 Punkten bei fünf Siegen, zwei Remis und sechs Niederlagen. Matthias Beuchel erzielte sechs Treffer.
  • Aufsteiger FSV Langenleuba/Niederhain ist laut Trainer Rene Anke voll im Soll mit Platz 9. Die Handschrift des neuen Trainers ist sichtbar, was sich schon im Eröffnungsspiel bei Motor (2:2) zeigte. Vier Siege wurden erreicht, es gab vier Remis und fünf Niederlagen, was zu 19:27 Toren und 16 Punkten führte. In der Rückrunde soll die Abwehrarbeit stabilisiert werden, im Abschluss sind die Chancen besser zu nutzen. Ziel für die Rückrunde ist das Halten des Mittelfeldplatzes, was machbar erscheint. Mit fünf Toren steht Marvin Stöbe an der Spitze.

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  • Auf Platz 10 rangiert des SV Bad Köstritz mit fünf Siegen, einem Remis und sieben Niederlagen. Das brachte 22:31 Tore und 16 Punkte. Bester Torschütze ist Jörg Krawczyk mit sechs Treffern. Bemerkenswert der Auftritt von Alexander Just als Feldspieler und Torschütze, der früher bei Wismut Gera im Tor stand.
  • Rang 11 gehört dem SV Roschütz mit 28:43 Toren und zwölf Punkten bei vier Siegen und neun Niederlagen.
  • Osterland Lumpzig nimmt den 12. Rang ein, hat drei Siege und zehn Niederlagen bei 17:36 Toren und neun Punkten auf dem Konto. Trainer Felix Däring ist bisher nicht zufrieden, im Angriff hapert es, die Durchschlagskraft fehlt. Einige gute Spiele blieben ohne Erfolg. Zudem fehlte die Breite im Kader, was sich negativ auswirkt. In der Rückrunde ist aus Sicht des Trainers eine Steigerung erforderlich, ebenso gilt es, die Effektivität zu erhöhen. Die mannschaftliche Geschlossenheit ist da. Martin Vrba brachte es auf fünf Tore.
  • Platz 13 ist der FC Thüringen Weida II vorbehalten mit 31:50 Toren und acht Punkten bei zwei Siegen, zwei Remis und neun Niederlagen. Mit sieben Treffern führt Philipp Berthold die interne Torliste an.
  • Letzter auf Rang 14 ist Wismut Gera II mit 13:58 Toren und 0 Punkten. Alle 13 Spiele gingen verloren. Bester Torschütze im Team mit zwei Toren ist Leon Nitzsche.
  • In der Fairness-Wertung führt der SV Ehrenhain mit 90 Punkten vor Weida II (125) und Motor Altenburg (135).

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