Fußball

Planungen schreiten voran: Zwei Urgesteine verlassen den Radefelder SV

Paul Albert (l.), hier nach dem feststehenden Aufstieg mit Tim Schwarz, wagt das Abenteuer Sachsenliga nicht.

Paul Albert (l.), hier nach dem feststehenden Aufstieg mit Tim Schwarz, wagt das Abenteuer Sachsenliga nicht.

Radefeld. Die Saison plätschert aus, der Aufstieg des Radefelder SV in die Fußball-Landesliga steht längst fest. Trotzdem lässt sich die Mannschaft nicht hängen, gewann am Wochenende bei Abstiegskandidat SG LVB ungefährdet mit 4:1 (2:0). Derweil treibt der Verein die Planungen für die kommende Saison voran. Mehrere Probespieler sind bereits vorstellig geworden, allerdings werden auch zwei Urgesteine den Verein verlassen.

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Für Mittelfeld-Regisseur Martin Müller ist das Abenteuer im sächsischen Oberhaus mit inzwischen 32 Jahren sowie Familie und Häuschen ein zu stressiges. Paul Albert verändert sich beruflich und wird ebenfalls abgängig. Wohin sich das Duo verändert, ist bislang unklar. „Aber nicht nur deswegen werden wir drei bis vier Zugänge holen. Wir wissen, dass es nächste Saison schwer wird“, sagt RSV-Vize Jürgen Weber.

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Wobei die Neuen vermutlich eher auf defensiven Positionen zu finden sein dürften. Im Angriff sind die Radefelder geradezu teuflisch gut aufgestellt, besetzen die ersten drei Plätze der Landesklasse-Toptorjäger. Patrick Böhme führt die Rangliste mit 21 Buden an, dahinter folgen Steven Hache und Markus Richter mit je 19. Böhme und Richter waren auch am Wochenende in Leipzig erfolgreich, während Hache im Abschluss verzweifelte und mehrere Großchancen ausließ.

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Vorbereitung auf Sachsenliga hat schon begonnen

Dafür lieferte der Ex-Oberligaspieler des FC Eilenburg die mustergültige Vorlage zum Führungstor, Böhme vollendete aus spitzem Winkel (11.). Der Torschütze wiederum wurde wenig später im Sechzehner vor den Beinen geholt, Richter nagelte den dazu passenden Elfmeter an die Lattenunterkante und ins Netz (21.). LVB kam kaum zu Entlastung, das 0:3, erneut durch Böhme, war folglich nur eine Frage der Zeit (48.).

Danach aber fuhren den Gästen der Schlendrian und die Hitze ins Gebein. Zuerst gab es einen Foulelfmeter für Leipzig, der jedoch am Kasten von Dennis Friedrich vorbeisegelte. Nach einer Schlafeinlage bedankte sich schließlich Bruno Pölkner mit dem 1:3 (81.). Das Schlusswort gebührte jedoch wieder dem Meister. Samyr Farkas bediente Akam Choschnau, der zum 1:4-Endstand einschob (83.).

Am kommenden Sonnabend erwartet Radefeld den ebenfalls bereits feststehenden Vize Eutritzsch zum Halali und will anschließend mit Fans und Sponsoren den Titel noch einmal begießen. In den Köpfen der Verantwortlichen hat freilich längst die Vorbereitung auf die Sachsenliga begonnen.

Radefelder SV: Friedrich; Albert, Hache, A. Müller (46. Hintzsch), Eschholz, Böhme (64. Flöth), Lüers (64. Farkas), Choschnau, Hirsch, Kästner, Richter.

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