DHB-Pokal

Pokal-Revanche: SC DHfK Leipzig trifft erneut auf Rhein-Neckar Löwen

Joel Birlehm und die Rhein-Neckar Löwen schauen erneut im DHB-Pokal in Leipzig vorbei.

Joel Birlehm und die Rhein-Neckar Löwen schauen erneut im DHB-Pokal in Leipzig vorbei.

Leipzig. Als ehemaliger Handballer wusste Speerwurf-Europameister Julian Weber bestens einzuordnen, welches Los er dem SC DHfK Leipzig gerade gezogen hatte. "Das habe ich gut gemacht, oder?", fragte er mit einem frechen Grinsen in Richtung einiger Fans des Leipziger Bundesligisten im PSD Bank Dome in Düsseldorf. Hier hatte Minuten zuvor der THW Kiel den Supercup gegen den SC Magdeburg 36:33 gewonnen. In der knallroten Kugel befand sich das gleiche Los wie vor einem Jahr, die Rhein-Neckar Löwen. Nicht nur hatten die Mannheimer den Grün-Weißen im vergangenen Winter Keeper Joel Birlehm abgeworben, sie hatten die Leipziger auch mit 31:24 mehr als deutlich aus dem DHB-Pokal geschmissen.

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„Wir hatten das selbe Duell bereits im letzten Jahr, auch in der 2. Pokal-Runde. Damals hatten wir einen super Start ins Spiel, haben aber leider nicht gewinnen können. Diesmal gilt es das besser zu machen, mit unseren Fans im Rücken“, ordnet Cheftrainer André Haber das schwere Los ein. Im Topf der 32 Teams waren noch zwölf Zweit- und zwei Drittligisten, doch für die Sachsen sollte es wohl erneut ein Top-Team sein. Haber freut sich dennoch: „Das ist mit Sicherheit eine Hürde und trotzdem stellen wir uns der Aufgabe sehr gern und wollen versuchen, in die nächste Runde zu kommen.“

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Auch andere Mannschaften haben für die Pokal-Begegnungen am 19./20. Oktober übrigens wahrlich schwere Gegner bekommen, so treffen zum Beispiel die Füchse Berlin auf die SG Flensburg-Handewitt.

„Jetzt gilt es zu beweisen, wie gut wir wirklich sind“

Doch nun müssen die Leipziger den Pokal-Kontrahenten und den Traum, in das erste Final-Four in der Kölner Lanxess-Arena (15./16. April) einziehen zu können, wieder aus dem Kopf kriegen – der Bundesliga-Auftakt ruft. Am Donnerstag um 19.05 Uhr sind die Grün-Weißen in Hannover gefordert. "Wir freuen uns riesig, dass jetzt endlich die Saison losgeht. Wir haben in den vergangenen Wochen hart gearbeitet, um morgen gut vorbereitet zu sein", sagt Trainer Haber, der die Mannschaft seines ehemaligen Weggefährten Christian Prokop auf keinen Fall unterschätzen möchte.

Hannover habe einen großen Umbruch hinter sich und viele neue Spieler integriert. „Aber so wie ich sie in den bisherigen Testspielen gesehen habe, hat sich das Team schon gut gefunden. Ich erwarte ein hart umkämpftes Spiel. Jetzt gilt es zu beweisen, wie gut wir wirklich sind“, so der Übungsleiter weiter. Dafür wird er zum Glück auf fast den gesamten Kader zurückgreifen können. Das Abschlusstraining von Maciej Gebala und Marko Mamic sei vielversprechend gewesen, ein Einsatz entsprechend wahrscheinlich – nur Spielführer Luca Witzke, der wird den Leipzigern weiterhin fehlen.

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