Motorsport

Positives Saisonfazit: IRRC-Titelverteidiger Didier Grams belegt Platz fünf

Pilot Didier Grams aus Limbach-Oberfrohna überzeugt beim 59. Internationalen Frohburger Dreieckrennen.

Pilot Didier Grams aus Limbach-Oberfrohna überzeugt beim 59. Internationalen Frohburger Dreieckrennen.

Frohburg. Das Wetter zeigte sich beim 59. Internationalen Frohburger Dreieckrennen nicht gerade von seiner besten Seite, denn die teilweise länger anhaltenden Regenschauer und kühlen Temperaturen machten es für die Teilnehmer der Traditionsveranstaltung nicht leicht, den Zuschauern eine gute Show zu liefern.

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Dennoch war die diesjährige Ausgabe des deutschen Finales in der International Road Racing Championship (IRRC) ein voller Erfolg, ist sich Lokalmatador Didier Grams im Nachgang sicher und vor allem für die tatkräftige Unterstützung vor Ort dankbar. „Mein größter Respekt geht an die ganzen Streckenposten, Aufbauhelfer, die DRK- und Rettungskräfte, einfach alle Helfer, die den ganzen Tag ausgehalten haben, damit wir Rennen fahren können“, sagte Grams.

„Ich kann mit den Topleuten mithalten“

„Auch bei den vielen Fans, die trotz des Wetters zur Rennstrecke gekommen sind und das Wochenende mit uns gemeinsam miterlebt haben, möchte ich mich ganz herzlich bedanken und bin sehr froh darüber, dass ich in Frohburg zudem noch einmal zeigen konnte, dass wir wieder bei der Musik dabei sind“, freute sich der Familienvater und möchte im nächsten Jahr an dieser Stelle wieder direkt anschließen.

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„Ich kann mit den Topleuten mithalten und wieder gute Zeiten fahren. Das war mir zum Ende der Saison wichtig, dies zu erreichen“, berichtet Grams weiter. Im ersten Rennen setzte sich der schnelle Dachdecker aus Limbach-Oberfrohna schließlich sogar zwei Kurven vor dem Ziel vor David Datzer an die zweite Stelle, bevor er seinem Landsmann doch noch den Vortritt ließ und Dritter wurde.

„Mir ging es darum, dass der Titel in der BMW-Familie bleibt und nicht zu Yamaha geht. Und dass David es selbst in der Hand hat und kein anderer Fahrer ihm die Chance wegnimmt“, begründet Grams seine Entscheidung. Genützt hat es seinem einstigen Zögling nichts, denn im entscheidenden Finallauf konnte der junge Bayer die notwendigen Punkte für den Titelgewinn nach einem frühen Sturz nicht einfahren.

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Wie schwer es ist, einen Meistertitel nach Hause zu bringen, weiß Grams als alter Rennsporthase. Der fünffache IRRC-Champion setzte im letzten Rennen schließlich darauf, seine BMW vor allem sicher ins Ziel zu bringen und sammelte als Fünfter nicht nur Punkte, sondern an erster Stelle gehörigen Vertrauensvorschub für das kommende Jahr.

Der Titel im IRRC Superbike ging nach neun Rennen an den Belgier Vincent Lonbois, der am Ende 166 Punkte auf dem Konto hatte. Zweiter wurde Datzer (157), während Titelverteidiger Didier Grams mit 94 Zählern Gesamtplatz fünf belegte.

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