3. Liga

Punkteteilung am Freitag: Erzgebirge Aue und Halle trennen sich 1:1

Dmitri Nazarov (li., Aue) und Aljaz Casar (re., Halle) kämpfen um den Ball.

Dmitri Nazarov (li., Aue) und Aljaz Casar (re., Halle) kämpfen um den Ball.

Aue. Der FC Erzgebirge Aue und der Hallesche FC bleiben nach dem 12. Spieltag in der Abstiegszone der 3. Fußball-Liga. Beide Teams trennten sich am Freitagabend vor 10 214 Zuschauern 1:1 (0:1). Beide Treffer erzielte der Auer Sam Schreck (3. Minute Eigentor/89.), der mit einem verunglückten Rückpass zunächst die Gäste in Führung brachte. Mit seinem Ausgleichstreffer kompensierte er seinen Fauxpas. Während die Sachsen unter dem neuen Coach Carsten Müller im dritten Spiel in Folge ungeschlagen blieben, muss HFC-Trainer André Meyer weiter um seinen Job zittern. Die Saalestädter sind seit fünf Begegnungen sieglos.

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Dank unfreiwilliger Unterstützung der Hausherren gelang den Gästen im Erzgebirgsstadion ein Start nach Maß. Ein von Schreck gespielter Rückpass auf Keeper Martin Männel, der neben seinem Kasten stand, landete im Auer Gehäuse. Sebastian Müller (21.), der schon an Männel vorbei war, vergab die Chance zum 2:0. Mit zunehmender Spieldauer rückte jedoch Felix Gebhardt immer mehr in den Mittelpunkt. Der HFC-Schlussmann sorgte mit seinen Glanztaten gegen Dimitrij Nazarov (9.), Marvin Stefaniak (22.) und Tom Baumgart (33.) dafür, dass der HFC mit der knappen Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Hausherren ihre Angriffsbemühungen. Stefaniaks (56.) Freistoß verfehlte das HFC-Gehäuse. Korbinian Burger (67.) stellte Gebhardt auf die Probe. Die Hallenser konnten sich erst nach knapp 30 Minuten Dauerdruck aus der Umklammerung befreien. Tom Zimmerschied (72.) hatte binnen 60 Sekunden zwei gute Gelegenheiten zum 2:0. Sein Volleyschuss wurde von Steffen Nkansah geblockt. Bei der nachfolgenden Ecke verpasste er den Ball freistehend am langen Pfosten nur um Zentimeter. In der vorletzten Minute riss Schreck Halle aus allen Siegträumen und rettete Aue wenigstens noch einen Punkt.

Von dpa

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