Bundesliga

RB in Frankfurt: Endlich ein Sieg, die Champions League muss warten

Wollen nicht nur in Leipzig jubeln: Die RB-Mannschaft will einen Sieg in Frankfurt – endlich muss man sagen. Sven Sonntag/PICTURE POINT.

Wollen nicht nur in Leipzig jubeln: Die RB-Mannschaft will einen Sieg in Frankfurt – endlich muss man sagen. Sven Sonntag/PICTURE POINT.

Leipzig/Frankfurt. 1960 sah die Fußballwelt noch anders aus. Es gab noch nicht einmal die Bundesliga, unvorstellbar eigentlich. Die Champions League? Was soll das sein? Noch ziemlich fern, erst 32 Jahre später (1992) war es soweit. Aber Anno 1960 gab es den Europapokal der Landesmeister. Mit Eintracht Frankfurt. Sogar im Finale. Natürlich mit im Finale: Real Madrid. Was sich bis 2022 nicht geändert hat: Real hat gewonnen, deutlich sogar (7:3).

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Ansonsten hat sich ziemlich viel geändert. Die Eintracht vom Main spielt in dieser Saison erstmals in der Champions League, dem Nachfolge-Wettbewerb, und es gibt RB, das nicht nur in der Bundesliga und der Königsklasse dauerhaft mitmischt, sondern diese Wettbewerbe auch maßgeblich in seiner Spannung mitgestalten kann.

Inzwischen gibt es auch Englische Wochen, die sind so alt wie die Champions League. Mannschaften wie Leipzig und auch Frankfurt sind erprobte Unter-der-Woche-Wettbewerber. Die Eintracht darf ja mitmachen, weil ihr ein sagenhafter Europa-League-Sieg in Sevilla gelungen ist. Frankfurt frohlockt, SGD-Sportvorstand Markus Krösche sagte im LVZ-Interview: „Wir wollen in die K.o.-Phase.“ Leipzig will die Gruppenphase ebenso mitüberstehen und frohlockt auch.

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„Ich freue mich auf die Englischen Wochen und dadurch, dass wir nun alle 3,3 Tage ein Spiel vor der Brust haben, können wir den Kader in Gänze nutzen“, sagte RB-Trainer Domenico Tedesco am Donnerstag. Seine Mannschaft befindet sich praktisch in einem Englische-Woche-Warm-Up, dank des nachgeholten DFB-Pokal-Erstrundenpokalspiel gegen Teutonia Ottensen. Aber nicht nur der 8:0-Sieg gegen den Viertligisten macht fröhlich, auch wenn es nun nahezu im 3,3-Tage-Rhythmus bis zur WM weiter geht. Leipzigs Kader braucht das, kann das.

Immer nur ein Punkt

„Unsere aktuelle Laune stimmt mich sehr positiv, dass wir am Samstag den ersten Sieg einfahren werden. Speziell in den vergangenen zwei, drei Wochen haben die Jungs gezeigt, dass sie richtig Bock auf Training und auf Spiele haben“, erklärte Tedesco. Am Samstagabend um 18.30 Uhr soll es Lust und Laune machen, dem Leipziger Spiel beim Top-Duell mit den Frankfurtern anzuschauen.

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Die Champions League muss warten, sie startet in der kommenden Woche. Bis dahin schwirrt primär die Eintracht den Leipziger Kicker-Köpfen. „Wir haben ein wichtiges Spiel am Samstag“, sagte RB-Verteidiger Josko Gvardiol, Überraschungsgast bei der PK, er verlängerte seinen Vertrag bis 2027. Der Kroate weiß: Wieder eine Möglichkeit, in Frankfurt zu gewinnen, denn das ist den Roten Bullen ja noch nie gelungen.

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Immer nur ein Punkt, das war es zuletzt. Und auch anno 2022 wird Frankfurt „definitiv keine leichte Aufgabe für uns“, weiß sein Coach. Frankfurt hat nicht nur den Europa-League-Pokal, sondern auch noch Mario Götze („toller Junge“) und damit noch mehr Tiefgang im Spiel. „Sie haben eine Top-Startelf und auch auf der Bank viele Spieler mit viel Tempo“, befand Tedesco.

Die intensive Phase beginnt

Ein breiter Kader ist wichtig für die kommenden Aufgaben mit Dreifachbelastung. Welche Rolle nimmt Eintracht Frankfurt ein? „Sie haben bewiesen, dass sie gegen jeden Gegner gefährlich sein können. Ich meine, sie haben in Barcelona gewonnen. Das sagt schon einiges aus“, analysierte Tedesco. Und: „Sie waren selbst gegen Real Madrid gefährlich im Supercup durch Umschaltaktionen“.

Das will was heißen und wird auch RB ausprobieren. Ist aber Champions League, die in der kommenden Woche für Leipzig gegen Shakhtar Donezk (Dienstag) und für Frankfurt gegen Sporting Lissabon (Mittwoch) beginnt. „Wir freuen, uns, dass die intensive Phase losgeht“, sagte auch Frankfurt-Trainer Oliver Glasner. Die Freude ist ganz Leipziger-Seits.

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