Fußball 2. Bundesliga Frauen

RB Frauen verteidigen Tabellenspitze: 2:1-Arbeitssieg gegen SG Eintracht II

Pflichtaufgabe erfüllt, die RB Frauen klatschen ab.

Pflichtaufgabe erfüllt, die RB Frauen klatschen ab.

Leipzig. So hatten sich die Frauen von RB Leipzig das Wiedersehen mit der Eintracht sicherlich nicht vorgestellt. Nachdem sie vor einer Woche das Bundesliga-Spitzenteam aus Frankfurt aus dem Pokal geworfen hatten, sollten sie gegen die U20 eigentlich ein leichtes Spiel haben. Doch vor 201 Fans tat sich RB als Tabellenführer gegen die Zweite der Eintracht lange Zeit sehr schwer. Die Spielerinnen aus Hessen, die in der Tabelle auf Platz sieben stehen, schienen Revanche für das Pokalaus ihrer Ersten nehmen zu wollen und bereiteten RB einige Probleme, das eigene Spiel aufzuziehen. Jenny Hipp in der 31. und Kyra Spitzner in der 82. Minute lieferten letztlich aber die Tore für den Heimsieg und die Verteidigung der Tabellenspitze.

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Nach der Pokalüberraschung im Achtelfinale am letzten Samstag gab es für die Spielerinnen zwei Tage frei, bevor der Ligaalltag mit den Vorbereitungen auf die U20 begann. In der Woche gab es zudem zwei Meldungen aus dem Team. Nina Lange hob nach langer Verletzungspause ihren Vertrag auf, Barbara Brecht verlängerte ihren bis 2025.

„Spielt doch endlich mal!“

Die Eintracht begann hochmotiviert und zeigte genau das, vor dem Trainer Saban Uzun vor dem Anpfiff gewarnt hatte: "Frankfurt ist eine gute, mit U-Nationalspielerinnen gespickte Mannschaft und zudem robuster als viele andere U20-Teams." 30 Minuten fand RB Leipzig nicht ins Spiel. Die Frankfurterinnen drückten und besaßen einige gute Chancen zur Führung. Nach einer halben Stunde schrie eine ältere Zuschauerin schon deutlich aufgebracht: "Spielt doch endlich mal!"

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In dem Moment spielte Jenny Hipp einen Angriff engagiert aus und führte ihr Team in der 31. Minute zum 1:0. Wenig später lenkte die Frankfurter Torfrau einen Leipziger Schuss über das Tor. Die Frankfurterinnen blieben dennoch bissig und so ging es nur mit der Leipziger Führung in die Halbzeitpause. Die ersten Minuten der zweiten Hälfte gehörten der Eintracht, die den Ausgleich anstrebte. Dafür benötigte sie elf Minuten. In der 56. Minute konnte Eva Herzog den Frankfurter Freistoß aus dem Mittelfeld nicht halten. Das 1:1 hatte über zwanzig Minuten Bestand, denn Jenny Hipps Schuss direkt vor der Frankfurter Schlussfrau in der 79. Minute ging nicht über die Torlinie.

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Erst Kyra Spitzner konnte in der 82. Minute den Ball im Frankfurter Tor zum 2:1 versenken. In der letzten Minute der Nachspielzeit hatte die Eintracht fast noch den Ausgleich auf der Sohle, doch es blieb beim Heimsieg für RB Leipzig und der Tabellenführung. "Es ist auch eine Kunst, solche Spiele für sich zu entscheiden," resümierte der RB-Trainer nach dem Spiel, das seiner Meinung "verdammt schwer war." Daher war es auch "kein überzeugender Sieg". Doch: "Gerade solche Spiele zu gewinnen, kann am Saisonende den Unterschied ausmachen."

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