Champions League

RB Leipzig vor Endspiel gegen Donezk – Flügelflitzer Mudryk beeindruckt Rose

RB Leipzig muss gegen Donezk auf Flügelflitzer Mudryk achten: Im Real-Madrid-Spiel konnten Aurelien Tchouameni, Toni Kroos und Antonio Rudiger (v.l.) ihn nur schwer stoppen.

RB Leipzig muss gegen Donezk auf Flügelflitzer Mudryk achten: Im Real-Madrid-Spiel konnten Aurelien Tchouameni, Toni Kroos und Antonio Rudiger (v.l.) ihn nur schwer stoppen.

Leipzig. 36,6 Kilometer pro Stunde – schneller war noch keiner. Der Fußballprofi Mykhailo Mudryk hat kürzlich einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt – zu Fuß, versteht sich. Schneller war noch keiner beim Fußballverein Shakhtar Donezk. Bei RB Leipzig könnte noch Timo Werner (aktueller Top-Speed: 35,47) mithalten, doch der wird nicht mit der Aufgabe betraut werden, den schnellen Linksaußen aus dem Spiel zu nehmen.

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„Wir freuen uns auf das Spiel“

Mudryk kann sprinten, aber er kann noch viel mehr. Und 21-Jährige steht längst in den Notizbüchern europäischer Top-Klubs. „Mudryk kann ein Spiel alleine entscheiden“, befand RB-Trainer Marco Rose über DEN Konterspieler bei seiner aktuellen Gegner-Analyse. Rose und seine Roten Bullen müssen sich an diesem Mittwoch (18.45 Uhr) im entscheidenden Champions League-Gruppenspiel in Warschau mit Mudryk und Co. auseinandersetzen.

Mudryk und Shakhtar waren am Samstagnachmittag während (!) des Spiels ausgebremst vom unsäglichen Krieg in ihrem Heimatland. Beim Top-Match der ersten Liga gegen FK Oleksandriya (2:2) in Lemberg gab es in 40. Minute beim Stand von 0:1 eine 100-minütige Unterbrechung wegen eines Luftalarms. Währenddessen analysierte die Mannschaft in der Kabine einige Situationen aus dem Spiel. Tatsächlich hieß es: Abwarten und Tee trinken. Als die Mannschaft auf den Platz zurückkehrte, war es schon dunkel. Unter Flutlicht glich Shakhtar aus, führte durch Mudryk 2:1, ehe noch das 2:2 fiel.

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Das Hinspiel im September verlor RB 1:4, es war der letzte Auftritt von Roses Vorgänger Domenico Tedesco, dessen Team daheim ausgekontert wurde. Mudryk traf ein Mal, bereitete zwei Tore. Seither ist viel passiert, vor allem haben die Rasenballer im europäischen Elitewettbewerb mit zuletzt drei Siegen mächtig aufgeholt: Das Achtelfinale liegt vor dem Spiel in Warschau in den eigenen Händen – besser gesagt Füßen. Ein Punkt reicht. „Wir freuen uns auf das Spiel und wollen unbedingt eine Runde weiterkommen“, sagt Rose.

Shakhtar Donezk ist mehr als Mudryk

Endspiel also in Warschau. „Seit dem Hinspiel gegen Celtic sind es schon Endspiele für uns. Es hat drei Mal geklappt, wieso sollte es nicht das vierte Mal klappen“, fragt Leipzigs Supersprinter Timo Werner. Leipzig hat sich nach zwei Niederlagen mit drei Siegen in Serie in diese gute Ausgangslage gebracht. „Wir haben uns das erarbeitet“, erklärt Rose.

Europa League ist auch schön, muss nicht sein, wird es aber bei einer Niederlage. Donezk will auch mehr als den dritten Platz. Die Ukrainer kassierten nur eine Niederlage – bei Real Madrid. Der vermeintliche Außenseiter der Gruppe F hat hofft noch auf das Achtelfinale und wird im Champions League-Ausweichstadion Wojska Polskiego, wo sonst Legia Warschau beheimatet ist, auf Sieg spielen müssen.

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Zurück zur Gegneranalyse – in diesen Tagen heiße Ware für Rose und sein Team. Der jüngste 2:0-Erfolg in der Bundesliga gegen Leverkusen war noch nicht einmal abgehakt, da hatte der Leipziger Coach schon ein paar interessante Fakten zum Gruppen-Showdown in Polens Hauptstadt parat. Die Quintessenz: Shakhtar ist mehr als Mudryk. Sein Vortrag: „Uns erwartet ein schwieriges Spiel gegen einen sehr guten Gegner. Sie sind nach vorne sehr zielstrebig und sie verteidigen extrem fleißig.“ Was tun? „Gut und clever angreifen.“ Dann dürfte nichts schiefgehen.

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