Champions League

„Von Herzen alles Gute“: RB-Kicker denken nach Sieg gegen Celtic an verletzten Gulacsi

Dominik Szoboszlai hält nach seinem Abseitstreffer das Trikot von Torwart Peter Gulacsi in die Luft – seine Verletzung drückt auf die Freude nach dem Sieg.

Dominik Szoboszlai hält nach seinem Abseitstreffer das Trikot von Torwart Peter Gulacsi in die Luft – seine Verletzung drückt auf die Freude nach dem Sieg.

Leipzig. Dieser Champions-League-Abend hatte alles: Spannung, Tore und leider auch Verletzte. Der frühe Ausfall von Keeper Peter Gulacsi machte es den Roten Bullen am Mittwochabend gegen Celtic Glasgow alles andere als leicht. Nach dem 3:1-Sieg waren die Leipziger dennoch zufrieden mit ihrer Leistung – und machten sich große Sorgen, um ihren Kapitän. Wir haben die Stimmen kurz nach dem Spiel zusammengetragen. Da war noch nicht klar, dass Peter Gulacsi mit einem Kreuzbandriss lange ausfallen wird.

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Jannis Blaswich: "Ich freue mich natürlich, wenn ich gebraucht werde. Ich habe noch keine Informationen bekommen, wie es ihm (Anm. d. Red.: Peter Gulacsi) geht, wünsche ihm aber von Herzen alles Gute und hoffe, dass es nicht zu schlimm ist. Die Reaktion von den Fans auf seine Auswechslung war stark. Das waren jetzt die ersten drei Punkte, aber wir haben noch drei Spiele vor der Brust – und das sind sehr schwere Spiele. Auch in der Liga haben wir noch viel vor."

RB Leipzigs Coach war mit dem Auftritt seines Teams sehr zufrieden.

RB Leipzigs Coach war mit dem Auftritt seines Teams sehr zufrieden.

Marco Rose: "Wir haben es über weite Phasen richtig gut gemacht gegen einen guten Gegner. Hohe Intensität, phasenweise war es ein wildes Spiel. Wir haben viele Situationen überstanden und den Gegner vor schwierige Aufgaben gestellt. Insgesamt war es eine starke Leistung. Mit dem zweiten Sieg hintereinander haben wir hoffentlich mehr Rückenwind. Am nächsten Dienstag wird es ein heißer Tanz in Glasgow, davor noch in Mainz."

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André Silva: "Es war eine Erleichterung für uns, diesen Sieg geholt zu haben. Das war ein starkes Spiel und eine gute Leistung von uns. Dieses Gefühl können wir in das vierte Spiel nächste Woche bei Celtic mitnehmen und wollen da wieder so eine Leistung zeigen. Es hat immer die oberste Priorität, dass wir gewinnen. Aber natürlich möchte ich Tore schießen – das möchte jeder Stürmer. Jedes Tor tut gut, hilft dem Selbstbewustsein und lässt mich noch mehr Energie abrufen. Dennoch: das Team steht im Mittelpunkt. Ich kann mit Christo (Nkunku), Dominik (Szoboszlai), Timo (Werner), aber auch mit Emil (Forsberg) gut zusammenspielen, die Aufstellung funktioniert gut.

Mohamed Simakan: "Das war ein sehr wichtiges Spiel für uns, wir haben es als Mannschaft gut gemacht und das umgesetzt, was uns der Trainer als Aufgabe mitgegeben hatte. Für mich war das heute eine neue Position, aber diese Aufgabe muss ich annehmen und habe das gerne gemacht. Ich habe alles gegeben und bin froh, dass ich eine Torvorlage machen konnte. Es ist sehr bitter, dass Pete (Gulacsi) verletzt vom Platz musste. Aber wir wissen was wir an Jannis (Blaswich) haben. Wir sehen ihn täglich im Training. Wir haben ihn als Team so gut es geht unterstützt – und er hat seine Sache gut gemacht."

Xaver Schlager leitete mit einem gewonnenen Zweikampf am eigenen Strafraum den Konter zur 1:0 Führung durch Nkunku ein.

Xaver Schlager leitete mit einem gewonnenen Zweikampf am eigenen Strafraum den Konter zur 1:0 Führung durch Nkunku ein.

Xaver Schlager: "Wenn man nach zwei Spielen null Punkte hat, dann sollte man das nächste Spiel gewinnen. Wir wollten intensiver auftreten als Celtic, das haben wir geschafft. Wir haben gut gespielt, drei Punkte geholt und sind überglücklich."

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Emil Forsberg: "Wir waren gut vorbereitet vor dem Spiel. Wir wussten um die Qualitäten von Celtic. Wir haben ein paar tolle Chancen herausgespielt. Insgesamt war es ein intensives Spiel, bestimmt ein gutes Spiel für die Zuschauer. Es war enorm wichtig zu gewinnen. Pete (Gulacsi) spielt eine ganz, ganz große Rolle für die Mannschaft – er ist unser Kapitän. Ich hoffe wirklich, dass es nicht schlimm ist. Er ist mein Kumpel seit acht Jahren. Ich hoffe sehr, dass es ihm gut geht. Jetzt fühle ich mich etwas schlecht."

Von Tilman Kortenhaus / Benjamin Post

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