Bundesliga

RB Leipzig setzt ein echtes Statement: 3:1-Sieg gegen den SC Freiburg

Mohamed Simakan bejubelt seinen Treffer zum 1:0.

Mohamed Simakan bejubelt seinen Treffer zum 1:0.

Leipzig. Was lange währt, wird endlich gut! Die Roten Bullen bespielen das Sensationsteam aus Freiburg nach allen Regeln der Kunst, scheitern zig Mal an sich und Keeper Mark Flekken, fallen nicht dem Wahnsinn anheim, sondern weiter über den Gast her. Verdienter Lohn des gegeihlichen Zusammenspiels von Klasse, Mentalität und Biss: Ein zu niedrig ausgefallener 3:1 (0:0)-Sieg durch Tore von Mo Simakan (55.), Christopher Nkunku (56.) und Emil Forsberg (78./Foulelfmeter). Das Freiburger Tor schießt vor 41240 Fans Lukas Kübler in der 66. Minute.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Rasenballer überholen den BVB, springen auf Platz fünf, sind hautnah an den Champions-League-Sphären. Angenehmer Nebeneffekt für jene RB-Fußballer, die nichts mit der Katar-WM zu tun haben: Sie müssen zwischen den Jahren nicht an die Stanze, haben ihren am 2. Dezember startenden Urlaub durch den Dreier bis ins neue Jahr verlängert. Apropos verlängert: Die RB-Serie ungeschlagener Spiele ist auf zwölf Partien gewachsen. Monstermäßig.

Lesen Sie auch

Nächster Halt: Am Sonnabend, 15.30 Uhr, wird das finale RB-Liga-Spiel beim SV Werder Bremen angepfiffen. Die Männer von Ole Werner haben den 2021er Abstieg repariert, spielen eine glänzende Runde, lieben es unverstellt-offensiv. Erlebnisse wie das 1:6 in München eingepreist. Mit Anthony Jung, 31, und Oliver Burke, 25, spielen zwei Leipziger Ex-Profis beim SV Werder.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Simakan startet als Rechtsverteidiger – Diallo muss verletzt passen

Marco Rose mit zwei Veränderungen gegenüber dem 3:1 in Hoffenheim: Mo Simakan und Kevin Kampl laufen statt David Raum und Abdou Diallo auf. Inhaltlich hat das Ganze diese Verwerfungen intus: Kampl spinnt anstelle Diallo (muss nach dem Aufwärmen passen) neben Xaver Schlager in der Zentrale die Fäden. Marcel Halstenberg wechselt von hinten rechts nach hinten links. Rein ins finale RB-Heimspiel des Jahres. Erster (und bleibender) Eindruck: RB will den Ball, Freiburg kann ganz gut ohne leben. Die Gastgeber haben die erste Chance, die man machen kann, darf, muss. Dominik Szoboszlai mit listig-schneller Freistoß-Ausführung, Christopher Nkunku ist so frei und so begabt, lupft über Keeper Mark Flekken. Der Ball steigt im Zeitlupentempo und küsste den rechten Außenpfosten (16.).

Dann muss Josko Gvardiol nach einem Zusammenstoß mit Willi Orban benommen runter, wird wegen einer Blessur im Gesicht ins Krankenhaus gefahren. Benjamin Henrichs kommt (23.) und spielt fantastisch. Kurz später spielt Schlager einen Präzisionsball in den Lauf von André Silva, der - unbedrängt - an Flekken und dem linken Pfosten vorbeischießt. RB ist viel besser als Freiburg, bleibt am Drücker, liefert den nächsten Aufreger. Szoboszlai passt mit Feingefühl auf Henrichs, der holt aus wie ein Großer und vergibt wie ein nicht ganz so gut Gebauter. Wieder daneben. Kurz vor der Halbzeit wird ein Willi-Orban-Kopfball von Philipp Lienharts Fontanelle gefährlich abgefälscht. Flekken rettet. Dann landet eine Szoboszlai-Ecke am Pfosten.

Halbzeit, ein 2:0, das sich als 0:0 verkleidet hat, weil es RB gegen bis dato chancenlose Gäste an Genauigkeit vorm Tor fehlt. Bester Leipziger ist Xaver Schlager, der Zweikämpfe gewinnt und glänzende Bälle spielt. Bester Mann der unbefleckten Freiburger ist Herr Flekken.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Doppelschlag von Simakan und Nkunku ebnet den Weg

Wiederbeginn und sogleich die Monster-Chance zur überfälligen Führung. Silva steil auf Nkunku, der an Tausendsassa Flekken scheitert. Der Supermann hält auch einen Flachschuss von Szoboszlai vom Überschreiten der Torlinie ab. Dann istFlekken machtlos. Ecke Halstenberg, Nkunku köpfelt an die Latte, Simakan haut das Ding volley hoch ins Netz. 1:0 (55.). Eine Minute später spielt Szoboszlai Nkunku frei, der hebt mit dem linken Fuß ins rechte Eck - 2:0. Schöner als schön. RB hat alles im Griff, kann das 3:0 machen (Silva) - und kassiert das 2:1. Lukas Kübler hämmert die erste offensive Regung der Seinen unter die Latte (66.). Ein Klasse-Tor.

Neues Spiel? Nein, eine Leipziger Traumkombination mündet in einem Foulelfmeter (Nicola Höfler zupft an Nkunkus Wäsche), den Emil Forsberg zum 3:1 einnetzt (78.). Forsbergs Jubellauf führt ihn an den Seitenrand. In die Arme des verletzten Peter Gulacsi. Rose wechselt mit Blick auf Bremen durch, bringt Yussuf Poulsen, David Raum und Amadou Haidara. Der Rest ist Schaulaufen.

Die Statistik zum Spiel:

Leipzig: Blaswich – Simakan, Orban, Gvardiol (23. Henrichs), Halstenberg – Schlager, Kampl (82. Raum), Szoboszlai (82. Haidara), Olmo (60. Forsberg), Nkunku – Silva (82. Poulsen).

Freiburg: Flekken – Kübler, Ginter (56. Schade), Lienhart – Sildillia, Eggestein, Höfler (82. Keitel), Günter, Doan (59. Grifo), Jeong (59. Höler) – Gregoritsch (56. Sallai).

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Tore: 1:0 Simakan (54.); 2:0 Nkunku (56.), 2:1 Kübler (66.); 3:1 Forsberg (78./FE).

Zuschauer: 41.240.

Mehr aus Sport in Sachsen

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken