Fußball-Bundesliga

RB Leipzig stellt Vivell mit sofortiger Wirkung frei

Nicht mehr länger bei RB in der Verantwortung: Christopher Vivell.

Nicht mehr länger bei RB in der Verantwortung: Christopher Vivell.

Leipzig. Bisher beschäftigte er sich mit Personalien für RB Leipzig – an diesem Freitag ging es um seine Person. Christopher Vivell ist nicht mehr länger für die Planung von Kader und Staff bei RB Leipzig zuständig. Wie der Klub am Mittag mitteilte, wurde der Technische Direktor am Donnerstag „mit sofortiger Wirkung freigestellt”. Als Grund für die plötzliche Trennung gab RB „unterschiedliche Auffassungen” an.

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Bis zum Amtsantritt des neuen Geschäftsführer Sport Max Eberl werden die Aufgaben von Vivell „im bestehenden Set-up bearbeitet“. Der 35-Jährige hatten mit RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff und Florian Scholz (Kaufmännischer Leiter Sport) und Frank Aehlig (Leiter Lizenzspielerabateilung) die Kaderplanung übernommen, nach dem Sportdirektor Markus Krösche 2021 zu Eintracht Frankfurt wechselte.

Mit Eberl kommt am 15. Dezember der neue starke Mann – zu einer Zusammenarbeit mit Vivell kommt es nicht mehr. Eberl verfügt über eine Expertise besonders bei der Kaderplanung, die er bei seinem Ex-Verein Borussia Mönchengladbach betrieb. Bald soll der 49-Jährige als neuer Geschäftsführer Sport den Leipziger Kader weiterentwickeln. Der aktuelle Kader – klein, wie auch RB-Trainer Marco Rose befand. 21 Feldspieler und vier Torhüter – doch die Zahl von 25 Akteuren steht nur auf dem Papier. Nach dem Ausfällen der Stammspieler Peter Gulasci, Konrad Laimer, Dani Olmo und Lukas Klostermann gibt es Handlungsbedarf.

Dabei wird nicht mehr Vivell mitwirken. Er war 2020 nach Leipzig gekommen, zuvor als Sportkoordinator und Leiter der Scouting-Abteilung von RB Salzburg tätig und gilt unter anderem als Entdecker von Erling Haaland, den er in die Mozartstadt lotste.

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Und nun? Laut dem Transferexperten Fabrizio Romano habe Vivell am Dienstag ein Treffen mit Chelsea London gehabt – und könnte auch als Technischer Direktor einsteigen, wie die englische Zeitung „The Telegraph“ berichtet.

Von Eric Börner / Benjamin Post

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