Erste Pressekonferenz

Timo Werner und RB Leipzig: „Ich will hier keine Hierarchie kaputt machen“

Timo Werner ist zurück bei RB Leipzig. Und stellte sich am Mittwoch erstmals den Fragen der Medien.

Timo Werner ist zurück bei RB Leipzig. Und stellte sich am Mittwoch erstmals den Fragen der Medien.

Leipzig. Nach 26 Minuten stand Timo Werner von seinem Platz auf und streckte sein neues Trikot mit seiner Nummer elf in die Höhe, DAS Motiv für die Fotografen. Vorher sprach der Stürmer nach seiner spektakulären Rückkehr zu RB Leipzig für die Journalisten erstmals wieder für seinen Verein. Reflektiert, weiterentwickelt. Werner 2.0? Denn nach seiner Vertragsunterschrift am Dienstag folgten an diesem Mittwoch auf seinem Platz vor der roten Sponsorenwand im Pressekonferenz-Raum am Cottaweg die offizielle (Wieder-)Vorstellung des Angreifers des Fußball-Bundesligisten und die ersten offiziellen Worte.

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26 Jahre und schon viel erlebt: Was der Leipziger Rekordtorschütze der Zukunft vorhat und in der Vergangenheit gewesen ist, lesen Sie hier. Die LVZ hat die wichtigsten Aussagen von Werner aufgezeichnet. Das sagt Werner über …

… seine Ankunft in Leipzig:

„Die letzten 24 Stunden waren sehr hektisch und aufregend. Ich freue mich wieder hier zu sein. Ich kenne noch viele Leute hier, die vor zwei Jahren hier waren. Ich habe mich gefreut, viele Gesichter zu sehen. Das Ritual? Gott sei Dank musste ich nicht singen. Den Auftritt hatte ich hier schon in Leipzig. Es gab einen Klaps auf den Hinterkopf. Von Messias von Leipzig zu reden? Der Vergleich passt nicht. Es ist schön, dass die Menschen in der Bundesliga sich freuen, dass ich wieder da bin. Die Fans von RB haben mich auch in harten Zeiten unterstützt.“

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...über das Gespräch mit Trainer Domenico Tedesco im Vorfeld des Wechsels: "Nachdem der Verein auf mich zugekommen ist, war klar, dass ich auch mit dem Trainer reden möchte. Ich hatte mit dem Trainer ein gutes Gespräch. Wir sind beide Schwaben, da konnten wir uns gut verstehen. Beide Seiten waren angetan."

… über die Nationalmannschaft und WM: "Der Wechsel ist ein guter Schritt, der optimale Zeitpunkt. Es steht die WM an, da möchte man so viel spielen, wie es geht. Natürlich habe ich mit Bundestrainer Hansi Flick darüber geredet. Er weiß, dass die Mannschaft sehr gut zu mir passen kann. Für ihn ist wichtig, dass ich viel Spielpraxis für die WM habe. Es ist gut, dass ich in ein Umfeld komme, in dem Spieler wissen, wie ich spiele, und ich weiß, wie sie spielen."

… über seine Rolle in Leipzig und seine Mitspieler: "Ich glaube, dass wir den besten Kader haben, den Leipzig je hatte. Ich glaube, dass viele Leute verlangen, dass ich Tore schieße. Ich will hier keine Hierarchie kaputt machen, Egal in welchem System: Ich habe immer meinen Platz in der Mannschaft gefunden. Mit Christopher Nkunku hatte ich auch ein Super-Jahr vor meinem Wechsel. Ich habe ihm viele Bälle aufgelegt und er mir. Wir haben in der Offensive viele Spieler, die eine hohe Qualität haben. Das kann hier sehr gut funktionieren. Wenn der Trainer denkt, ich bin fit genug, hoffe ich, dass ich schon im kommenden Heimspiel gegen Köln spiele. Ich will jedes Spiel spielen."

Mehr Trainingsfleiß

… über seine Zeit bei Chelsea London: "Ich möchte nicht mehr zu viel über die Chelsea-Zeit reden. Im zweiten Jahr war es für mich nicht genügend Spielzeit. Das erste Jahr wurde immer schwächer dargestellt als es war. Das zweite Jahr war sehr unglücklich und ich habe einen Rekord an VAR-Entscheidungen aufgestellt. Das Selbstvertrauen ist ein bisschen nach unten gegangen. Mir hat vor dem Wechsel zu Chelsea immer die Robustheit gefehlt: Da war es perfekt nach England zu gehen, um das zu lernen. Man musste die Zweikämpfe angehen, sonst wäre man untergegangen. Ich habe dort die Champions League gewonnen. Mein Englisch ist besser geworden. Aber ich bin noch zu jung, um zu sagen: Ich begnüge mich mit ein paar Spielen in der Saison."

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… über seinen Trainingseinsatz: "Ich habe mich bei meinem Arbeitsverhalten in eine gute Richtung entwickelt. Man muss an sich arbeiten, jeder will in die Mannschaft. Mit 26 Jahren weiß ich mehr. Die Arbeit im Training hat mehr Priorität."

… über seine Freude nach seiner Rückkehr: "Jeder weiß, dass ich mich hier wohl fühle. Ich freue mich wieder auf die Bundesliga – und auf die deutschen Bäckereien. Ich habe auch meine Familie nur einmal besuchen können in den vergangenen zwei Jahren."

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… über die Torjägerkanone: "Dieser Posten ist begehrt wie nie nach dem Abgang von Robert Lewandowski. In erster Linie will ich Spaß und Erfolg haben. Man kann immer besser werden."

… über die Premier League: "Durch das Geld wird die Liga für viele Spieler attraktiver. Was die Vermarktung angeht, kann sich die Bundesliga noch etwas abschauen."

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… über Gehaltseinbußen durch den Wechsel: "Man muss schauen, dass man in der Zeit, in der man spielt, sein Geld verdient. Aber für mich ist es wichtig zu spielen. Bei dem Wechsel war das Gehalt nicht der Ausschlag gebende Punkte.

Warme Worte Richtung Chelsea

Vor der Vorstellung beim neuen (alten) Club stand für Werner der Abschied vom Chelsea FC. Über seine Social-Media-Kanäle bedankte sich der Stürmer bei den Londonern und vor allem deren Fans. Er habe so viel Liebe und Unterstützung gespürt in den vergangenen zwei Jahren und werde nie vergessen, wie die Anhängerinnen und Anhänger in guten aber auch herausfordernden Zeiten hinter ihm standen.

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Was Werner besonders in Erinnerung geblieben ist? „Ich werde mich immer an das Lied erinnern, dass ihr für mich geschrieben und gesungen habt“, so der 26-Jährige. Er freue sich schon darauf, in der Zukunft wieder an der Stamford Bridge zu Gast zu sein.

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