WM in Katar

RB Leipzigs Maskenmann Gvardiol lässt Stürmer bei der WM verzweifeln

Immer dran am Mann: Josko Gvardiol (r.) machte Belgiens Romelu Lukaku das Leben schwer.

Immer dran am Mann: Josko Gvardiol (r.) machte Belgiens Romelu Lukaku das Leben schwer.

Al-Rajjan/Leipzig. Josko Gvardiol schmiss sich in jeden Schuss und stemmte sich mit allen Kräften gegen die Urgewalt des belgischen Sturmriesen Romelu Lukaku. Mit Erfolg, am Ende stand bei Kroatien wieder hinten die Null und der Einzug ins WM-Achtelfinale, wo am Montag Deutschland-Schreck Japan wartet. "Er ist der beste Verteidiger der Welt", schwärmte Nationaltrainer Zlatko Dalic über den Kicker von RB Leipzig und fügte nach dem 0:0 gegen Belgien am Donnerstag hinzu: "Er ist erst 20. Wenn er jetzt noch nicht die Nummer 1 sein sollte, dann wird er es werden."

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Nicht nur wegen seiner Maske lehrt der Bundesligaprofi, der vor der WM einen Nasenbeinbruch erlitten hatte, die gegnerischen Stürmern das Fürchten. Nur ein Gegentor hat der Vize-Weltmeister in den drei Gruppenspielen kassiert, die Abwehr ist bei den Kroaten derzeit kaum zu überwinden. Gvardiol bildet mit Routinier Dejan Lovren ein kongeniales Duo.

Belgiens Sturmtank Lukaku wirkte dank der Dauerbewachung durch Josko Gvardiol schnell frustriert.

Belgiens Sturmtank Lukaku wirkte dank der Dauerbewachung durch Josko Gvardiol schnell frustriert.

Gvardiols Marktwert schnellt mit jeder Top-Leistung bei der WM noch mehr in die Höhe. Zahlreiche Spitzenclubs sind an dem Mann aus Zagreb interessiert. Von Juventus Turin und dem FC Chelsea ist seit Wochen die Rede, auch Manchester City soll über den Verteidiger nachdenken. Die 19 Millionen Euro, die RB an Dinamo Zagreb im Sommer 2021 überwiesen hat, sind jedenfalls gut angelegtes Geld. Die Sachsen dürften ein Vielfaches einstreichen, sollte Gvardiol vor Ablauf des Vertrages im Jahr 2027 den Verein verlassen.

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Drei große Wünsche hatte Gvardiol mal geäußert: Für Dinamo zu spielen, für die Nationalmannschaft und irgendwann in England. Die ersten beiden Ziele haben sich bereits erfüllt, das dritte dürfte bei den Leistungen nur eine Frage der Zeit sein. Für den Verteidiger ist es bereits das zweite große Turnier, nachdem er im vergangenen Jahr im EM-Kader gestanden hatte.

Von Lars Reinefeld

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