Champions League

Real Madrid ist bei RB Leipzig „vollkommen auf Platz eins fokussiert“

Antonio Rüdiger und Real Madrid sind nicht nach Leipzig gekommen, um halbe Sachen zu machen.

Antonio Rüdiger und Real Madrid sind nicht nach Leipzig gekommen, um halbe Sachen zu machen.

Leipzig. Die Liste der Real-Stars, die am Montag den Flieger gen Leipzig nicht bestiegen, ist lang. Lucas Vazquez, Dani Ceballos, Mariano Diaz, Karim Benzema, Fede Valverde und kurzfristig auch noch Luka Modric. Der war eigentlich nominiert worden von Madrids Coach Carlo Ancelotti. Blieb dann aber doch in der spanischen Hauptstadt.

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„Es wird schwer für uns. Aber daran sind wir gewöhnt“

"Sie wollen gesund und nicht verletzt zur WM kommen", meinte Ancelotti am Montagabend auf der Pressekonferenz vor der Partie am Dienstag bei RB (21 Uhr, DAZN). Aber auch Real habe Intersssen, so der Trainer. "Es ist wichtig, in der Saison eine gewisse Kontinuität zu haben. Bei den Jungs sind es Kleinigkeiten. Wir wollen nicht zu viel riskieren. Es ist besser, ein paar Tage auszufallen, als vielleicht einen Monat. Ich hoffe, sie werden am Sonntag wieder dabei sein."

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Trotz der zahlreichen Ausfälle: Das Ensemble, das am Montagabend erstmals Fühlung mit dem Rasen in der Red Bull Arena aufnahm, ist hochkarätig besetzt. Namen wie Thibaut Courtois, David Alaba, Vinicius Junior, Dani Carvajal und natürlich Toni Kroos sind mehr als nur klangvoll. Sie garantieren Weltklasse. Trotz dessen: Bei Real herrscht Respekt vor dem Bundesligisten. „RB ist eine Mannschaft, die mit viel Intensität spielt, gute Spieler hat und einen Stürmer wie Timo Werner“, meinte Antonio Rüdiger vorab. Dessen Qualitäten kenne jeder. „Morgen kann er aber ruhig entspannt rangehen.“ Ob und wie lange Werner, der knapp zwei Wochen an einem Infekt laborierte, überhaupt zum Einsatz kommt, ist allerdings fraglich.

Auch Ancelotti warnte am Montag vor RB: „Leipzig ist im Moment besser drauf als sie es bei uns im Bernabeu waren. Sie spielen intensiv. Sie werden uns einen abwechslungsreichen Abend bescheren. Es wird schwer für uns. Aber daran sind wir gewöhnt.“

„Sehr viele Spiele. Ich glaube zu viele Spiele“

Die Königlichen, immerhin Titelverteidiger in der Champions League, können bereits für die K.o.-Phase des Wettbewerbs planen. Vor dem Spiel am Dienstagabend führt Real die Gruppe F mit zehn Punkten an. Der Zweite, aktuell RB Leipzig, hat sechs Punkte, der Dritte (Shakhtar Donezk) fünf. Ein Unentschieden bei den Sachsen reicht den Madrilenen also, um den Deckel draufzumachen auf die Gruppenphase, Platz eins zu zementieren. Genau darum geht es Madrid auch. „Das Ziel ist klar. Wir wollen ein gutes Spiel zeigen, um unseren ersten Platz zu festigen. Das können wir erreichen. Wir sind vollkommen darauf konzentriert“, so Ancelotti.

Der Coach will angesichts der langen Ausfallliste auch einigen Kickern Einsatzzeit ermöglichen, die sonst nicht so oft zum Zug kommen. Freuen kann sich das Leipziger Publikum in jedem Fall auf Vinicius Junior. „Er wird spielen. Er ist nicht müde“, versprach sein Coach, der dennoch einräumte: „Es ist eine sehr intensive Zeit im Moment. Sehr viele Spiele. Ich glaube zu viele Spiele. Aber ich glaube, wir halten das gut aus.“

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