Fußball

Remis gegen Aachen: Lok Leipzig zeigt sich nach Testspiel zufrieden

Das zweite Trainingslager-Testspiel bestritt der 1. FC Lok Leipzig gegen Alemannia Aachen.

Das zweite Trainingslager-Testspiel bestritt der 1. FC Lok Leipzig gegen Alemannia Aachen.

Side. Das Trainingslager im türkischen Side neigt sich für den 1. FC Lokomotive Leipzig so langsam dem Ende entgegen. Die Woche wurde keineswegs nur mit Lustwandeln am Strand verbracht, in knackigen Übungseinheiten und derer zwei Testspielen wurden die Sportler für die anstehende Rückrunde präpariert. Der Trainer zeigte sich mit den Fortschritten zufrieden, Babelsberg soll ruhig kommen.

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Am Mittwoch wird der blau-gelbe Tross erschöpft aber glücklich wieder in den Flieger gen Heimat steigen. Das Team konnte sich in der Türkei konzentriert auf die am Horizont lauernden Aufgaben vorbereiten – sogar das Wetter spielte am Ende noch mit. Mit Strandläufen, taktischen Einheiten und mancherlei kohäsiven Aktivitäten (Bowlingbahn, Sauna) wurde die Marschroute für die restliche Saison vorgegeben und mit Leben gefüllt. Auch die 33 mitgereisten Sponsoren und Vereinsfreunde durften ihren fußballerischen Horizont mittels Civa-esker Vorträge erweitern, des Weiteren bot sich zusätzlich an der Hotelbar die Gelegenheit, weitere Horizonte mit den privat abgestiegenen Lok-Fans zu erkunden. Insgesamt umfasste die blau-gelbe Entourage in etwa 100 Personen. Und nebenbei – Vizepräsident Torsten Kracht fand sogar Zeit, den Fairway des lokalen Golfplatzes zu zerfurchen. Sein Kollege in präsidialen Würden – Thomas Löwe – zog bei vereinseigenen Medien ein durchweg positives Fazit: „Ich sehe hier einfach nur glückliche Gesichter: bei den Sponsoren, den Fans und bei den Fußballern. So ein Trainingslager dient dazu, dass das Team noch enger zusammenrückt.“

Civa: „Wir haben richtig stark gespielt“

In ein solches Fußballcamp fährt man selten allein, diverse Klubs aller Herren Länder dürsten zu dieser Jahreszeit gleichermaßen nach Tapetenwechsel und sanfteren, gelenkschonenden klimatischen Bedingungen. So beispielsweise auch der polnische Erstligist Korona Kielce, gegen den die Loksche am vergangenen Samstag ein respektables 0:0- Remis errang. Der aktuelle Tabellen-17. der polnischen Ekstraklasa war der erhoffte Prüfstein auf hohem Niveau. Trainer Almedin Civa zeigte sich im Nachgang angetan von der Leistung seiner Mannen: „Es war ein sehr starkes und intensives Spiel, es gab viele gute Gelegenheiten. Auch wenn manchmal der letzte Pass nicht präzise genug ankam, man muss im Hinterkopf haben, gegen was für eine gute Mannschaft wir gespielt haben.“

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Sowohl im Spiel gegen Kielce, als auch im zweiten Test am Montag gegen den Traditionsverein Alemannia Aachen (Regionalliga-West) gewährte Civa dem gesamten Kader ausreichend Spielzeit und Gelegenheiten, sich unter Wettkampf-Bedingungen zu beweisen. Auch hier gab es wieder ein Unentschieden der besseren Sorte zu bestaunen (1:1), Osman Atilgan erzielte das Leipziger Tor. Der Trainer äußerte sich verzückt: „Wir haben richtig stark gespielt, vor allem in der ersten Halbzeit, hatten alles im Griff. Läuferisch und fußballerisch war das gut, wir haben uns viele Möglichkeiten herausgespielt.“ Thomas Löwe pflichtete seinem obersten Angestellten bei und sieht Potential, auf dieser Leistung hinsichtlich des ersten Punktspiels am 21.01. gegen Babelsberg aufzubauen: „Die erste Halbzeit war super, die hat mir sehr gut gefallen. In der zweiten Halbzeit fehlte wahrscheinlich ein wenig die Kraft. Wenn wir auf der ersten Halbzeit aufbauen, dann denke ich, dass wir am Sonntag gegen Babelsberg ein ordentliches Spiel machen und als Sieger vom Platz gehen.“

Der Betriebsausflug kann im Prinzip als durchschlagender Erfolg gewertet werden. Entscheidend ist aber wie immer auf‘m Platz, bis zum 21. Januar muss der letzte Sand aus den Stiefeln gekippt und gegen die alte Babelsberger Band von Almedin Civa mit Volldampf in die Rückrunde gestartet werden.

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