Laufen

Sachsentrail: Bad Dübener Läufer erklimmen das Erzgebirge

Glücklich geschafft: Simone Kanitz (links) und Frank Weimann vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben im Ziel nach dem 21-Kilometerrennen.

Glücklich geschafft: Simone Kanitz (links) und Frank Weimann vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben im Ziel nach dem 21-Kilometerrennen.

Bad Düben/Rabenberg. Da kommt der Flachländer aus Nordsachsen ganz schön ins Schwitzen, wenn es plötzlich nur noch Berge um einen herum gibt. Und wenn Klärchen auch noch 32 Grad und blauen Himmel zur Erde schickt, dann kommen die Schweißporen ganz schön ins arbeiten.

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Zum fünften Mal war der Erzgebirgs-Sachsentrail das Ziel eines Wochenendtrips der Bad Dübener Laufgruppe des TV Blau-Gelb 90. Es war in diesem Jahr bereits das zweite Mal, dass die bunte Truppe unterwegs war. Nach dem Darß-Marathon im April ging es jetzt ins Gebirge. Über 1700 Läuferinnen, Läufer sowie Walker machten sich am Fuße des 913 Meter hohen Rabenberg auf, um das Erzgebirge zu Fuß zu erobern. „Ich war in den vergangenen Jahr auch schon dabei. Ein schöner Lauf in toller Landschaft. Nur die An- und Abstiege waren teilweise ganz schön steil“, erzählte Simone Kanitz, die seit zwei Jahren Mitglied bei den Blau-Gelben ist. Laufen tut die Pristäblicherin aber schon viel länger. „Ich bin vorher immer alleine unterwegs gewesen. In der Gruppe macht das aber viel mehr Spaß. Und als der Bad Dübener TV90 mit einer Laufgruppe anfing, bin ich dort sofort mit hin“, so Kanitz weiter.

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Die Auswahl der Strecken beim Sachsentrail war groß. Vom 3,5 km Berganlauf über einen Ultra mit 75 km, 35 km, 20 km bis hin zum 10 km Trail gab es alles, was der Trainingszustand hergab. Die Bad Dübener trugen sich in die Startlisten für die 10- und 20-km-Distanzen ein. Simone Kanitz und Frank Weimann entschieden sich für den Quartertrail mit 21 km. Die Strecke verlangte alles ab und ging nach dem Start erst einmal sieben Kilometer über Trailpfade, Geröll und Wurzelwege steil bergab. Dann folgte eine flache Passage bis nach Johanngeorgenstadt. Zurück auf den Rabenberg wurde es wieder steil. Kleine wuchtige Anstiege wechselten sich mit kurzen Bergab-Passagen ab. Frank Weimann war nach 2:37,53 h und Platz 31 zurück im Ziel. Laufkollegin Simone Kanitz genoss die Strecke eine Minute länger und überquerte nach 2:38,53 h und auf Platz 6 die Ziellinie.

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Auf dem 10-Kilometertrail kamen bei den Männern Steffen Brost (1:12,29 h) auf Platz 6, Andre Dietrich (1:17,37 h) auf Platz 7 und Alexander Klemm (1:21,50 h) auf Platz 2 gut ins Ziel. Bei den Frauen waren Petra Rücker (1:25,04 h) auf Rang 3, Manuela Klemm (1:28,00 h) auf Rang 13 und Carola Rabe (1:36,28 h) auf Rang 4 erfolgreich. Für Walker Stefan Eichelkraut blieb die Uhr nach 1:49,38 h unter der Wunschmarke von zwei Stunden stehen. Er wurde Zweiter in der Altersklasse Zweiter. Im Herbst geht es für Läuferinnen und Läufer dann zum Mallorca-Marathon auf die Mittelmeerinsel.

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