Handball – Bundesliga

Saison-Aus für SC-DHfK-Abwehrchef: Leipziger Mamic schwer am Knie verletzt

Leipzigs Marko Mamic vom SC DHfK liegt verletzt am Boden und hält sich das Knie fest. Bei ihm ist Simon Ernst und Physiotherapeut Steve Rohr.

Leipzigs Marko Mamic vom SC DHfK liegt verletzt am Boden und hält sich das Knie fest. Bei ihm ist Simon Ernst und Physiotherapeut Steve Rohr.

Leipzig. Mit zwei Siegen in Folge ist der SC DHfK Leipzig auf dem besten Weg, sich aus seiner Ergebniskrise herauszuarbeiten. Unter dem neuen Trainer Rúnar Sigtryggsson läuft's wieder, zumindest mit den Ergebnissen. Und auch in der Tabelle spiegelte sich das sofort wieder. Die vier Punkte katapultierten die Grün-Weißen von Platz 16 immerhin auf Rang zwölf. Doch nun muss der Handball-Bundesligist den nächsten harten Schlag wegstecken. Abwehrchef Marko Mamic war im Spiel gegen den ASV Hamm-Westfalen am Sonntag schwer gestürzt – nur einen Tag später folgte die bittere Gewissheit. Der Kroate hat sich einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Ein weiteres Spiel wird er in dieser Saison nicht mehr bestreiten, und auch seiner Nationalmannschaft steht der 28-Jährige nicht mehr zur Verfügung.

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Marko Mamic: Riss im vorderen Kreuzband

Mamic war am Sonntag in der fünften Minute nach seinem sehenswerten Treffer zum 4:1 unglücklich gelandet und mit schmerzendem Knie liegengeblieben. „Er ist unheimlich wichtig für unsere Abwehr im Mittelblock. Wir hoffen einfach das Beste“, hatte sein Coach Sigtryggsson nach der Partie erklärt. Es half nichts. Beim MRT im Universitäts-Klinikum in Leipzig wurde am Montagnachmittag von Dr. Pierre Hepp der Riss im vorderen Kreuzband festgestellt. Ob der Kroate auch hier unters Messer kommt, soll sich in den nächsten Tagen klären.

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Gleichzeitig müssen die SC-DHfK-Handballer schnell klären, wie sie mit dem Ausfall des Abwehrchefs umgehen können. Bereits am Sonntag geht es zum nächsten Bundesliga-Duell nach Stuttgart. Ob Mittelblock-Kollege Maciej Gebala bis dahin wieder fit ist, bleibt weiterhin unklar. Für das verletzte Duo mussten bereits gegen Hamm verschiedene Spieler in die Bresche springen. Der 19-jährige Mika Sajenev, Kapitän Simon Ernst, Oskar Sunnefeldt und weitere Rückraumspieler sollten sich am eigenen Kreis beweisen – und konnten ihren Coach nicht unbedingt begeistern. Lediglich auf den Außenpositionen habe er nach dem Personalwechsel "keine Schwankungen" erkannt.

Für die zweite Garde werden die kommenden Wochen und Monate entscheidende sein. Besonders für Mika Sajenev, der als Kreisläufer – vor allem aber als talentierter Abwehrspieler – wohl deutlich mehr Verantwortung übernehmen wird, als zum Saisonbeginn geplant.

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