Motorsport

Saisonstart für die Piloten Florian Lehmann und Martin Müller

Das Team Zinkfieber startet 2022 verspätet in die Saison bei der Moto Trophy und wird erstmals am kommenden Wochenende in Oschersleben an den Start gehen. Hier ist Florian Lehmann aus Eschefeld auf seiner Rennmaschine unterwegs.

Das Team Zinkfieber startet 2022 verspätet in die Saison bei der Moto Trophy und wird erstmals am kommenden Wochenende in Oschersleben an den Start gehen. Hier ist Florian Lehmann aus Eschefeld auf seiner Rennmaschine unterwegs.

Oschersleben. Das Team Zinkfieber startet in diesem Jahr verspätet in die Saison bei der Moto Trophy und wird erstmals am kommenden Wochenende in Oschersleben an den Start gehen. Vor Florian Lehmann aus Eschefeld und Martin Müller aus Geithain liegen drei Tage Motorradsport pur und die ersten Kilometer in diesem Jahr mit ihren Rennmaschinen.

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„Für uns war Anfang des Jahres noch nicht sicher, was 2022 alles möglich ist und wie sich die Kosten entwickeln“, begründet Lehmann den späten Einstieg. „Die Veranstaltungen sind allgemein teurer geworden und auch die Anreise zum Rennen selbst kostet mittlerweile deutlich mehr. Wir haben zwar auch ein paar Unterstützer, die uns zur Seite stehen, aber dennoch mussten wir im Vorfeld schauen, was für uns dieses Jahr umsetzbar ist.“

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Nachdem kurzfristig der Auftakt der Moto Trophy in Italien aufgrund der Absage des Rennstreckenbetreibers ausgefallen war, begann die Trophy selbst erst Ende Mai ihre Saison auf dem Hockenheimring. Beim Auftakt konnten Lehmann und Müller nicht dabei sein, auch in Walldürn und Assen mussten die beiden passen.

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Nun blicken sie als Gaststarter gespannt auf ihre erste gemeinsame Veranstaltung 2022 in der Magdeburger Börde. Die Zeit bis zum Saisonauftakt verbrachte das Duo mit routinemäßigen Arbeiten an den Motorrädern. Lehmann, der in der Zweitakt-Klasse der modernen Maschinen mit zahlreichen Startern die Historie der GP-Klassen fortführen möchte, brachte seine Suzuki RGV 250 für einen Check-up zum Fahrwerksspezialisten nach Gera.

„Fahren auch abseits der Rennstrecke viel Motorrad“

Teamkollege Martin Müller schraubte hingegen in den letzten Tagen vor dem ersten Renneinsatz selbst an der Viertakt-Suzuki SV650, mit der er sich bei den Top Twins an die letzten Rundenzeiten wieder herantasten möchte. Auch außerhalb der heimischen Schrauberwerkstatt blieben die beiden Zinkfieber-Piloten nicht untätig und hielten sich mit Schwimmen und fast täglich mit Radfahren fit.

„Normalerweise sind wir, bevor wir zu einem Rennen gefahren sind, noch einmal auf einer Strecke trainieren gewesen. Leider war dies für uns nicht möglich“, berichtet Lehmann über die eingeschränkten Vorbereitungsmöglichkeiten in diesem Jahr. „Privat fahren wir jedoch auch abseits der Rennstrecke viel Motorrad. Dennoch werden wir uns in Oschersleben erst einmal herantasten müssen und schauen, was möglich ist. Es wird spannend, ob auch alles funktioniert. Dennoch möchten wir an unsere Zeiten vom letzten Jahr wieder herankommen und diese auch verbessern.“

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