Handball-Bundesliga

SC DHfK Leipzig gegen HSV: Müdigkeit ablegen, mit Power zum ersten Sieg

Patrick Wiesmach setzt für Sonntag auf eine kompakte DHfK-Sieben und das begeisterte Publikum.

Patrick Wiesmach setzt für Sonntag auf eine kompakte DHfK-Sieben und das begeisterte Publikum.

Leipzig. Patrick Wiesmach wirkte am Freitagnachmittag etwas müde. "Ich bin mental und körperlich etwas down", gab der Rechtsaußen der DHfK-Handballer im Pressegespräch vor dem Sonntag-Heimspiel gegen den HSV Hamburg (16.05 Uhr, Arena) zu. Kein Wunder, lag doch der Däne wie die gesamte Mannschaft nach der 24:30-Niederlage am Donnerstag bei den Rhein-Neckar Löwen erst um 4 Uhr im Bett und grübelte noch ein wenig. Bis Sonntag sei noch Zeit zum Regenerieren. "Es gehört zum Profi-Geschäft dazu, dass man auch mal müde zum Training geht", sagte der Däne.

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Dass der HSV Hamburg mehr Zeit zur Spielvorbereitung hat, sei für Sonntag nicht relevant. Wiesmach und Trainer André Haber sind fest davon überzeugt, dass im vierten Anlauf endlich der erste Saisonsieg gelingt. „Das wird ein ganz anderes Spiel. Wir sind das erste Mal in dieser Saison Favorit und wollen auch so auftreten. Jetzt haben wir hoffentlich ein Programm vor der Brust, dass für uns ein bisschen besser aussieht“, so Wiesmach.

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Auch für Haber ist die Marschrichtung klar. Sein Team solle ähnlich loslegen wie am Donnerstag bei den Löwen, mit einem Unterschied: Den zehnminütigen Hänger vor der Pause sollen die Grün-Weißen diesmal unbedingt vermeiden. „Davon haben wir uns in Mannheim nicht mehr erholt – so ehrlich müssen wir sein. Bis dahin hatten wir das Spiel gut unter Kontrolle und eine super Ausgangsposition“, sagte der Coach, der voller Vorfreude auf den Sonntag sei: „Natürlich setzen wir auf unser Publikum. Wir haben in Mannheim wieder gesehen, wie wichtig die Zuschauer sind, wenn die Heimmannschaft mal zwei, drei Tore in Folge gemacht hat.“

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Beim HSV seien die Grün-Weißen auf eine gut eingespielte Mannschaft und den erfahrenen Torhüter Jogi Bitter eingestellt. Nach dem Unentschieden im Sommer beim Heide-Cup sei laut Manager Karsten Günther jetzt wieder ein DHfK-Sieg dran. „Wir wollen zeigen, dass wir über 60 Minuten das um einen Tick bessere Team sind“, meinte Wiesmach. Und Haber ergänzte: „Unsere Mannschaft weiß genau, worum es geht. Solche Situationen haben wir schon oft durchlebt, dass wir wussten, heute kommt es drauf an.“ Der Anspruch in der DHfK-Kabine sei hoch, eine zittrige Hand wie nach 20 Minuten bei den Löwen soll diesmal nicht vorkommen. 3000 Tickets sind schon verkauft. Die typische Top-Stimmung bei Heimspielen gilt als garantiert.

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