Handball-Bundesliga

SC DHfK Leipzigs Handballer wollen THW Kiel „ganz harten Fight“ liefern

Leipzigs Coach André Haber will das sein Team nach der Auftagniederlage in Hannover nun den Kampf gegen Serienmeister Kiel annimt.

Leipzigs Coach André Haber will das sein Team nach der Auftagniederlage in Hannover nun den Kampf gegen Serienmeister Kiel annimt.

Leipzig. Fast ein Vierteljahr mussten Leipzigs Handballfans warten – so lange liegt das letzte Heimspiel des SC DHfK schon zurück. Am Mittwoch nun endlich der Heimauftakt in der neuen Saison, und dass gegen eine wahre Weltklasse-Mannschaft. Denn ab 19.05 Uhr (Sky) steht den Messestädtern auf der Platte niemand Geringeres gegenüber als Rekordmeister THW Kiel. Nach dem zweiten Platz in der vergangenen Saison haben die Norddeutschen die Meisterschaft wieder anvisiert und konnten in der noch sehr frischen Saison bereits den ersten Titel klar machen: Gegen den amtierenden Meister aus Magdeburg gewannen die Zebras vor einer Woche den Supercup. Am 1. Ligaspieltag setzten die Kieler direkt das nächste Ausrufezeichen und gewannen mit satten 13 Toren Vorsprung (36:23) gegen den TVB Stuttgart.

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Kiels Trainer Jicha erwartet schweres Spiel

Eine schwere Aufgabe also. Dennoch möchte sich der SC DHfK Leipzig vor großer Kulisse – 4000 Handballfans werden erwartet – natürlich besser präsentieren als bei ihrer Auftaktniederlage in Hannover. Die entsprechenden Lehren aus dem Spiel bei den Niedersachsen habe man gezogen, meint Leipzigs Coach André Haber und sagt: „Ich denke, da sind wir auf einem guten Weg. Wir haben uns sehr gut auf dieses Spiel vorbereitet. Wir werden am Mittwoch einen ganz harten Fight liefern, das ist unser klarer Auftrag.“

„Alles reinhauen“ will auch Habers Kieler Trainerkollege Filip Jicha. Die Partie gegen den SC DHfK sei ein sehr schweres Auswärtsspiel, sagt der Tscheche. Und auch den starken Saisonauftakt seiner Mannschaft möchte Jicha nicht überbewerten. Viel mehr sei es wichtig, an der Konstanz zu arbeiten und Demut walten zu lassen. Daran hätte es nämlich in der vergangenen Spielzeit gefehlt. „Da sind wir auch gut gestartet und haben dann den Faden verloren.“ Von seinem Team fordert Jicha deshalb, zu agieren und nicht auf die Leipziger zu reagieren.

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Witzke wieder im Wettkampfmodus

Agieren will aber auch endlich wieder Leipzigs Luca Witzke, der nach Verletzung vor seiner Rückkehr auf die Spielmacherposition steht. Er sei zuversichtlich, sagt er, dass er gegen Kiel spielen könne. Ob es für den Nationalspieler aber schon für einen Einsatz reicht und wie lange Witzke dann auf die Platte kann, würde er aber noch mit dem Ärzte- und Trainerteam abschließend bewerten.

Mental ist der 23-Jährige zumindest schon voll im Wettkampfmodus, zeigt sich selbstbewusst und will sich mit seinen Teamkameraden auch vor dem Serienmeister aus dem hohen Norden nicht verstecken. „Wir wissen natürlich, wer uns da gegenübersteht und was die einzelnen Spieler schon alles erreicht haben. Bei allem Respekt spielt das aber keine Rolle mehr, sobald das Spiel angepfiffen wird. Dann wollen wir unsere Leistung auf den Platz bringen und versuchen, das Spiel bis zum Ende offenzuhalten“, sagt Luca Witzke.

Von LVZ

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