Regionalliga Nordost

Schlafender Riese wartet: Lok Leipzig gastiert in Cottbus

Almedin Civa gibt Anweisungen vom Spielfeldrand.

Almedin Civa gibt Anweisungen vom Spielfeldrand.

Leipzig. Nach dem hochemotionalen Last-Minute Sieg gegen Rot-Weiß Erfurt steht für den 1. FC Lok Leipzig die schwere Auswärts-Aufgabe in der Lausitz auf dem Stundenplan. In der etwas längeren Vorbereitungswoche wurden Automatismen gefestigt, um in einer Liga voller strebsamer Musterschüler Schritt halten zu können.

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Am kommenden Samstag wartet mit Energie Cottbus ein schlafender Riese auf die Probstheidaer Pennäler, Klassenlehrer Almedin Civa erwartet eine ausgeglichene Schulhofrangelei, in der sich Tagesform und geduldig verfolgter Lehrplan vereinigen müssen, um die angestrebte Versetzung in die Spitzengruppe der Liga erreichen zu können. Die Laune in der blau-gelben Klassenstufe ist nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage den Umständen entsprechend gut, doch Gefahr ist in Verzug, die Cottbusser Halbstarken würden nur allzu gern das Leipziger Milchgeld entwenden. Den erhobenen Zeigefinger präsentierte nicht nur der Trainer im Vorfeld der Partie, auch die Spieler sind sich der erneuten Herausforderung durchaus bewusst. So betonte beispielsweise der zuletzt immer besser in Tritt kommende Tobias Dombrowa, dass „mit Cottbus schon die nächste extrem schwere Aufgabe auf uns wartet, wir müssen bestmöglich regenerieren und am Samstag alles reinhauen.“

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Die Trainingswoche wurde Civa-typisch zur Analyse und Verfestigung der eigenen Spielweise genutzt, Freude über den verdienten und hart erkämpften Dreier gegen Erfurt, aber auch der gebotene Respekt vor dem kommenden Gegner schwingen beim Trainer jederzeit mit: „Die Woche nach den letzten zwei schönen Siegen ist natürlich mit guter Laune gestartet, aber wir haben sofort auch den Blick auf Cottbus gerichtet. Die sind nicht ohne Grund von Vielen – auch von mir – im Vorfeld als Topfavorit auf die Meisterschaft benannt worden. Gerade zu Hause haben sie schon sehr viele Punkte geholt und sind immer stark mit ihren eigenen Fans im Rücken.“

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Die Hürde vor dem Derby

Das Mittel gegen diese heimstarke Truppe muss es sein, konzentriert und effizient an die eigene Stärke zu glauben: „Cottbus ist eine Mannschaft, die genau wie wir den eigenen Ballbesitz pflegt und eine hohe Passgenauigkeit hat. Dort müssen wir – da wiederhole ich mich immer wieder – unser eigenes Spiel durchsetzen und wenige Fehler im Aufbauspiel machen und einfache Ballverluste minimieren.“ Der 1.FC Lok will also seine Hausaufgaben gewissenhaft erledigen, doch auch der schnöde Abschreiber kann bisweilen zu Erfolg kommen. Wie dem auch sei, sehenswert wird die Partie allemal: „Ich denke, dass es auf jeden Fall ein schönes Spiel werden wird, beide Mannschaften sind gut drauf.“

Verzichten muss Civa dabei allerdings auf Torjäger Djamal Ziane. Wie die „Bild“ berichtet, wird dieser in der Lausitz fehlen. „Ich habe Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, kann nicht schlucken – habe mich aber mehrfach negativ auf Corona getestet. Echt ärgerlich, weil ich ja fünf Jahre in Cottbus gespielt habe“, so Ziane dort.

Wird die Hürde in Cottbus mit der Note Befriedigend genommen, kann mit Zuversicht und Selbstvertrauen auf das mit Spannung erwartete Stadtderby geschaut werden. Der Tragödie zweiter Teil findet dann am 16. Oktober nach der abgewendeten Sperre vor einer sicherlich beeindruckenden Kulisse im Bruno-Plache-Stadion statt. Das im letzten Spiel gegen die BSG Chemie erreichte Achtelfinale im Sachsenpokal wird im Rahmen des SFV-Verbandstages am 8. Oktober ausgelost – Nachsitzen ausdrücklich erwünscht.

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