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Fußball

Schon wieder Leipzig: Bornaer SV will die Krone richten

Nach der Niederlage gegen Roter Stern in der Vorwoche wollen die Bornaer (gelbe Trikots) nun Wiedergutmachung.

Nach der Niederlage gegen Roter Stern in der Vorwoche wollen die Bornaer (gelbe Trikots) nun Wiedergutmachung.

Borna.Nach so einem Negativerlebnis möchte man sich am liebsten unter der Bettdecke verstecken und dadurch unsichtbar machen. Das 2:3 in der Landesklasse Nord gegen Roter Stern Leipzig ließ die Fußballer des Bornaer SV zu der Erkenntnis kommen: Heute wären wir wohl besser gar nicht erst aufgestanden. Weil sie es ganz offenbar mit dem falschen Fuß getan haben, denn das Ergebnis kam nach einer bis zur 90. Minute andauernden 2:1-Führung zu Stande.

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Nun es ist mit Sicherheit der Weg des geringsten Widerstandes zu sagen: Dieser Gegner liegt uns einfach nicht. BSV-Trainer Marco Gruhne macht es sich jedenfalls keineswegs leicht: „So ein Spiel zu verlieren ist wirklich der Witz des Jahres, selbst mit einem Unentschieden hätten wir nicht zufrieden sein können und dann folgt sogar noch die Krönung in Form dieser bitteren Niederlage. Unsere junge Truppe war zu naiv, begünstigt die Gegentreffer mit völlig falschen Entscheidungen in der Defensivarbeit.“

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Zumindest haben die schwarz-gelben Kicker die Möglichkeit, schnell auf andere Gedanken zu kommen. Zwar wird am kommenden Wochenende in der Staffel auf Sparflamme gekocht, doch die Zwiebelstädter stehen als eine von vier Mannschaften am Herd. Um das Klassement mit der Wasserwaage abmessen zu können, werden zwei übrig gebliebene Begegnungen aus der ersten Halbserie nachgeholt. Die Bornaer (Rang-Achter mit 24 Zählern) treten am Sonnabend beim lediglich zehn Punkte aufweisenden Tabellenschlusslicht Leipziger SV Südwest an, der Anpfiff ertönt um 15 Uhr auf dem Sportgelände an der Windorfer Straße in Kleinzschocher unmittelbar neben der Radrennbahn. Erst vor zwei Wochen standen sich die Kontrahenten an der Wyhra gegenüber – Endstand 5:1.

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Die Ausgangslage vor dem „Rückspiel“ ist folgende: Während der immer noch ordentlich platzierte Gast von der Wyhra mit einem Sieg die Wurzener verdrängen könnte, benötigen die akut abstiegsgefährdeten Messestädter einen Dreier zur Weitergabe der Roten Laterne nach Sermuth. Das jüngste 3:3-Unentschieden im Kellerduell mit der Eintracht war für den LSV – welcher mit 16 erzielten Treffern die harmloseste Offensivabteilung der Liga aufweist – so gesehen weder Fisch noch Fleisch. Der BSV befindet sich gegen die Leipziger also abermals in der Favoriten-Stellung, Coach Gruhne nimmt die Rolle allerdings ohne Murren an: „Wir sind vorige Woche hingefallen, nun gilt es wieder aufzustehen. Mit positiver Stimmung, mit einem völlig anderen Auftreten, mit Zielstrebigkeit und Konsequenz. Ich lasse die Jungs gern offensiv spielen, war selber Stürmer, gewinne lieber 3:2 als 1:0. Doch wir müssen endlich unsere Torchancen besser nutzen, daran führt kein Weg vorbei, ansonsten wird es auch gegen den Träger der Roten Laterne eine enge Kiste. Die fehlende Kader-Breite stellt momentan ein kleines Problem für uns dar, viel ändern wird sich hinsichtlich der personellen Besetzung erst mal nichts.“

Von Heiko Henschel

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