Kegeln

Senioren im Siegesrausch: Oschatzer Kegler sind deutsche Vizemeister

Die deutschen Kegel-Vizemeister der A-Senioren aus Oschatz: Robert Groschopp, Rolf Zscheile, Mario Trenkler, Lutz Franke, Jörg Heinke, Lutz Antrag (von links nach rechts).

Die deutschen Kegel-Vizemeister der A-Senioren aus Oschatz: Robert Groschopp, Rolf Zscheile, Mario Trenkler, Lutz Franke, Jörg Heinke, Lutz Antrag (von links nach rechts).

Oschatz. Nachdem die A-Senioren aus Oschatz in Stauchitz die DCU-Sachsenmeisterschaften gewonnen hatten, starteten die Telekomkegler am zurückliegenden Wochenende bei den deutschen Titelkämpfen der Deutschen Classic Kegler Union (DCU) in Bad Langensalza.

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Für diese Meisterchaften hatten sich neun Mannschaften qualifiziert. Sie starteten am Sonntag ab 8 Uhr in jeweils drei Blöcken zu drei Mannschaften über 6x100 Wurf. Unter den erschwerten Bedingungen mit hohen Temperaturen und schwierig zu bespielenden Bahnen hatten alle Mannschaften sichtbar zu kämpfen. Nachdem der KV Weinheim, der VLK Lampertheim und der ASV Eppelheim die Meisterschaften eröffneten, wurde’s für die Oschatzer im zweiten Block ernst.

Minimale zwei Holz entschieden

Hier übernahmen die Schweinfurter sofort die Führung vor Kölleda und Oschatz. Hatten die Oschatzer in den ersten beiden von drei Durchgängen ergebnistechnisch noch Licht und Schatten (Lutz Antrag 458 Holz, Rolf Zscheile 382, Jörg Heinke 455, Mario Trenkler 363), konnte das Schlussduo (Lutz Franke 432, Robert Groschopp 442) durch ein gleichmäßig gutes Spiel die 30 Holz Rückstand auf Kölleda noch aufholen und sich mit minimalen zwei Holz Vorsprung auf den zweiten Platz schieben. An die wirklich stark spielenden Schweinfurter kamen sie allerdings nicht vorbei.

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Nun hieß es warten, was das Schlusstrio auf den Bahnen kegelte. Hier startete die TSG Germania Dossenheim furios und marschierte mit den ersten vier Ergebnissen in Richtung Meistertitel. Der KSV Heinrichsbrücke Gera und der KV Pirmasens erwischten einen schwachen Start und lagen deutlich hinter den Oschatzern. So schien der dritte Platz vor den Schlussbahnen relativ sicher.

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Überraschender Weise hatte die beiden Dossenheimer Schlussspieler größere Probleme mit der Bahn als erwartet. Auch ein Wechsel eines Spielers brachte nicht die erhoffte Steigerung. Die Dossenheimer fielen schlussendlich noch hinter die Sportfreunde vom KSV Kölleda zurück. Folglich konnte die Oschatzer Vertretung sensationell den Vizemeistertitel bejubeln.

Bei den Sachsenmeisterschaften hatte ein sehr guter Start durch Frank Knobloch mit 436 Holz den Grundstein für den Gewinn der Sachsenmeisterschaft gelegt, während im Anschluss ein mit Tagesbestleistung von 460 Holz spielender Lutz Franke im Schlussdurchgang den Meistertitel vor dem KSV Heinrichsbrücke Gera und dem VfB Eintracht Fraureuth sicherte. Durch diesen Sieg konnten die Oschatzer bei den Deutschen Meisterschaften in Bad Langensalza antreten – und sich schließlich mit dem Vizemeistertitel belohnen.

Von Jörg Heinke

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