Fußball – Sachsenliga

SG Taucha mit Heimsieg: Radefelder SV lässt zu viele Chancen liegen

Die Tauchaer (blau) waren oft einen Schritt schneller am Ball als Radefeld.

Die Tauchaer (blau) waren oft einen Schritt schneller am Ball als Radefeld.

Taucha. Neuer Trainer – neues Glück? Das hat bisher noch nicht ganz geklappt beim Landesligisten Radefelder SV. Am Samstag unterlag der Tabellenneunte bei der benachbarten SG Taucha 99 mit 1:3 (0:0). Bis zum Halbzeitpfiff hielt die Abwehr der Gäste gegen die Tauchaer. Doch in der zweiten Hälfte kassierte das Team von Neu-Trainer Maik Georgi noch drei Gegentore.

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Der Radefelder Vizepräsident Jürgen Weber war wieder selbst vor Ort und sagte nach dem Abpfiff: „Unsere Mannschaft hat ein richtig gutes Auswärtsspiel gemacht. Aber die Chancenverwertung war mangelhaft.“ Schon in der zwölften Minute tauchte Markus Richter gefährlich vor dem Tauchaer Tor auf und scheiterte. Nur 180 Sekunden später verhinderte Tauchas Keeper Tim Grune mit einem Riesenreflex die Radefelder Führung. Und in der 43. Minute hätte Torjäger Patrick Böhme eigentlich das 1:0 für die Gäste machen müssen – aber das klappte wieder nicht.

Torjäger Hache wurde vermisst

So ging es vor 130 Zuschauern mit einem torlosen Unentschieden in die Halbzeitpause. Bis dahin sah es für die Mannschaft vom Maik Georgi nicht schlecht aus. Allerdings fehlte dem Radefelder Coach in Taucha Torjäger Steven Hache (7 Saisontore), der sich im Training verletzt hatte. Und natürlich Samyr Farkas, der zuletzt bei der 1:3-Heimniederlage gegen den SSV Markranstädt in der 70. Minute nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte gesehen hatte und für das Taucha-Spiel gesperrt war.

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Der Radefelder Trainer Maik Georgi beim Spiel in Taucha. An seiner Abwehr muss der neue Coach noch feilen.

Der Radefelder Trainer Maik Georgi beim Spiel in Taucha. An seiner Abwehr muss der neue Coach noch feilen.

In der zweiten Halbzeit gerieten die Radefelder dann durch zwei Tore von Erik Wüstner (61.) und Matthias Kühne (73.) mit 0:2 in Rückstand. Nach Flanken kamen beide Tauchaer im Strafraum unbedrängt zum Kopfball. „Unsere Abwehr verfügt leider nicht über die größten Spieler“, erklärte Jürgen Weber. Doch im direkten Gegenzug brachte Yanneck Eschholz die Gäste mit einem satten Schuss aus 18 Metern in den Winkel wieder auf 1:2 heran.

Nachdem Patrick Böhme mit der nächsten Radefelder Chance erneut scheiterte, machte Fabian Döbelt in der 87. Minute mit dem 3:1 den Sack zu für die SG Taucha 99. In der Landesliga-Tabelle verbesserte sich die SG mit 32 Punkten um einen Platz auf Rang drei. Radefeld bleibt mit 20 Zählern Neunter und sollte eigentlich am Samstag den nächsten Sieg einfahren.

Dann ist ab 13.30 Uhr der Tabellenvierzehnte FC 1910 Lößnitz zu Gast beim Georgi-Team. Lößnitz hat in der laufenden Saison mit vier Siegen und zwei Unentschieden 14 Punkte gesammelt, allerdings auch schon acht Partien verloren. Am 10. Dezember um 13.30 Uhr gastiert Radefeld noch bei Einheit Kamenz (13. Platz mit 15 Punkten). Auch hier könnte ein Zähler drin sein. Die Punktspielpause endet dann am 18. Februar 2023 mit dem Auswärtsspiel beim FC International Leipzig.

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