Fußball-Nordsachsenliga

SG Zschortau empfängt Süptitz zum Spitzenspiel – Oschatz-Partie abgesagt

Marco Bothur ist der neue Cheftrainer der SG Zschortau. Sein Team erwartet am Sonntag den punktgleichen Spitzenreiter SV Süptitz.

Marco Bothur ist der neue Cheftrainer der SG Zschortau. Sein Team erwartet am Sonntag den punktgleichen Spitzenreiter SV Süptitz.

Zschortau. Nach zwei Spieltagen sind in der Fußball-Nordsachsenliga vier Teams mit jeweils sechs Punkten vorn. Spitzenreiter SV Süptitz muss am Sonntag beim Tabellenzweiten SG Zschortau antreten, der seit dieser Saison von Marco Bothur trainiert wird. „Eigentlich kann man da noch nicht von einem Spitzenspiel sprechen“, sagt Alexander Prior, der bei der SG für den Herrenbereich verantwortlich ist. „Die beiden ersten Gegner Rackwitz und Zwochau waren noch kein echter Maßstab.“

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Das trifft auf Süptitz sehr viel eher zu, denn beide Teams haben als Saisonziel Platz eins bis drei ausgegeben. Prior: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen und fühlen uns zuhause immer sehr wohl. Allerdings fällt unser Kapitän Nico Schönitz nach dem Pokalspiel in Beilrode mit einem Muskelfaserriss mindestens vier Wochen aus.“

„Ein großes Lob an die Fairness des FSV“

Der Süptitzer Chefcoach Markus Kessel hat auch Personalsorgen, sagt aber: „Wir haben auch mit Verletzungen aus dem Pokalspiel zu kämpfen, aber trotzdem einen guten Kader zusammen. Natürlich wollen wir die drei Punkte mit nach Hause nehmen und am Saisonende in der Spitzengruppe landen.“

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Pokalgegner waren am letzten Sonntag die Alten Herren von der SpG Zwochau/Glesien, die sich mit 1:2 geschlagen geben mussten. Ein pikanter Gegner, denn die gleiche Ansetzung gab es bereits im Halbfinale 2021/22. Süptitz gewann Anfang Mai erst nach Verlängerung mit 3:1. Doch es ging es so hart zur Sache, dass SV-Torjäger Rico Drabon schon in der 15. Minute nach einem rüden Foulspiel schwer verletzt ausgewechselt werden musste. Kessel: „Er ist immer noch in der Reha und wird in diesem Jahr nicht mehr spielen – wenn er überhaupt noch spielen möchte.“

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Spielen wollte auch der FSV Oschatz am Samstag, doch das Heimspiel gegen den SV Naundorf wurde auf den 10. Dezember verlegt. „Die Naundorfer haben um die Verlegung gebeten, weil sie auch aufgrund von Corona-Fällen nur noch sechs spielfähige Leute gehabt hätten“, berichtet der Oschatzer Chefcoach Steffen Wiesner. „In so einem Fall wollen wir anderen Vereinen natürlich entgegenkommen.“

Max Huth, der neue Naundorfer Trainer, freut sich über die Zustimmung der Oschatzer sehr. „Ein großes Lob an die Fairness des FSV. Unser neuer Co-Trainer Ingo Burkhardt hat einen guten Kontakt nach Oschatz. Er hat leider auch Corona und mit ihm drei unserer Spieler. Zwei fallen aufgrund einer Magen-Darm-Erkrankung aus und etliche sind in der Landwirtschaft tätig, wo derzeit die Maisernte eingefahren wird. Eigentlich haben wir einen Kader von 19 Spielern, wären aber am Samstag nicht spielfähig gewesen.“

„Wir haben eine gute Truppe zusammen“

Personell ähnlich ist die Lage beim SV Mügeln/Ablaß. Vereinspräsident Arne Schütze: „Bei uns sind auch viele Spieler krank oder nach dem Pokalspiel in Dommitzsch verletzt. Aber Gastgeber Schildau will das Spiel nicht verlegen. So versuchen wir hinzufahren. Ich werde wohl im Tor stehen müssen, weil Nico Schuster als Feldspieler aushilft. Personell ist die Lage derzeit katastrophal.“ In der Halbzeitpause wird in Schildau übrigens die dritte Runde im Nordsachsenpokal ausgelost.

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Der FSV Blau-Weiß Wermsdorf - als Kreispokalverteidiger letzten Samstag mit 1:3 in Naundorf ausgeschieden – reist am Samstag zum FV Bad Düben. „Wir haben eine gute Truppe zusammen und Denny Beckedahl ist auch wieder dabei“, berichtet Jörg Büchner, beim FSV für den Herrenbereich verantwortlich. „Allerdings fehlen auch bei uns etliche Spieler aus privaten Gründen oder berufsbedingt.“

Auch Thomas Patommel, Cheftrainer vom FSV Wacker Dahlen, hat permanent mit Personalproblemen zu kämpfen. „Im Pokalspiel gegen die Zschortauer Reserve sind wieder zwei Verletzte dazugekommen. Außerdem haben wir sechs Langzeitverletzte. Aber wir haben Heimrecht und wollen gegen Zwochau die drei Punkte hierbehalten. Unser Platz im Heidestadion sollte den Regen auch gut verkraften.“

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